Berliner Patienten können sich per Hotline beraten lassen

Berliner sind aufgerufen, sich im Krankheitsfall per Telefon über die richtige Anlaufstelle zu informieren.
Berliner sind aufgerufen, sich im Krankheitsfall per Telefon über die richtige Anlaufstelle zu informieren.
Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Berlin. Hausarzt, Notdienstpraxis, Notaufnahme oder Hausbesuch? Berliner sind aufgerufen, sich im Krankheitsfall vorab über die richtige Anlaufstelle zu informieren. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin und die Berliner Krankenhausgesellschaft riefen am Freitag zur Nutzung der kostenfreien Hotline 116117 auf und starteten eine entsprechende Plakatkampagne. Damit wollen die Organisationen zur Entlastung der Rettungsstellen und zu kürzeren Wartezeiten dort beitragen, wie sie mitteilten.

Notaufnahmen sind überbelastet

Unter der Rufnummer ist die Leitstelle des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes den Angaben zufolge rund um die Uhr erreichbar. Anrufer erfahren zum Beispiel auch, in welche Praxen sie außerhalb der regulären Öffnungszeiten gehen können. Schon länger klagen Notaufnahmen über Überlastung. Ein Grund dafür ist, dass manche Patienten, die Rettungsstellen aufsuchen, keine echten Notfälle in medizinischem Sinne sind.

In lebensbedrohlichen Fällen wie bei -Verdacht, bei Blutungen oder Atemnot sollen Patienten nach wie vor den Rettungsdienst rufen (112) oder zur Notaufnahme kommen, hieß es. (dpa)

 
 

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