Deutsche Bahn: Hitzeschock im Zug! Maskenpflicht und ausgefallene Klimaanlage – das sagt jetzt die DB

Eva Johanna Onkels
Fünf Tipps für den Stau

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Es ist ein einziger Albtraum: Die stickige FFP2-Maske über Nase und Mund, tropische Temperaturen draußen, und dann fällt im ICE der Deutschen Bahn auch noch die Klimaanlage aus!

Genau das ist den Fahrgästen auf einer Fahrt von München nach Dortmund passiert. Statt gemütlicher Zugfahrt gab es eine Temperaturhölle. Schon kurz hinter München stiegen die Temperaturen immer schneller an, es wurde unerträglich im Wagen der Deutschen Bahn. Der Grund: Die Klimaanlage war ausgefallen.

Das ist schon ohne Maskenpflicht unangenehm, mit wurde es ziemlich unerträglich. Die Deutsche Bahn reagierte in dieser Situation: Der betroffene Wagen wurde geräumt, die Passagiere auf die anderen Wagen verteilt - doch damit stand das nächste Problem ins Haus: Abstand halten? Das war hier nicht mehr möglich.

Deutsche Bahn: Hat das Unternehmen aus den vergangenen Jahre nicht gelernt?

Doch wie kann es sein, dass das Problem mit den ausfallenden Klimaanlagen immer noch existiert? Seit vier Jahren jagt ein Hitzerekord den anderen, Temperaturen über 30 Grad sind schon im Juni nichts mehr, was uns hinter dem Ofen hervorlockt – im übertragenen Sinne. Hat die Bahn die vergangenen vier Jahre nicht genutzt, um etwas gegen das Dauerproblem „Klimaanlage“ zu tun? Und muss die Maske auch bei diesen Temperaturen aufbehalten werden?

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Das ist die Deutsche Bahn:

  • die Deutsche Bahn AG wurde am 1. Januar 1994 gegründet
  • entstand aus der Fusion der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn der DDR
  • beschäftigt rund 323.944 Mitarbeiter (Stand: Dezember 2019)
  • Umsatz 2019: 44,4 Milliarden Euro
  • Vorstandsvorsitzender ist Richard Lutz

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Zunächst einmal: Die Maske muss vor Mund UND Nase bleiben, auch wenn die Temperaturen steigen, das teilte die Bahn auf Anfrage dieser Redaktion mit. Doch die Bahn hat einiges getan, um die Zuverlässigkeit der Klimaanlagen zu verbessern. So habe sie über fünf Milliarden Euro in neue Fernzüge investiert.

Die neuen Züge haben deutlich leistungsfähigere Klimaanlagen und seien auch auf höhere Temperaturen – nämlich bis zu 45 Grad – ausgelegt. „Im Sommer 2021 sind erneut über 50 Prozent mehr ICE-Züge der neuesten Baureihe (ICE 4) als im Sommer 2020 unterwegs“, heißt es seitens der Bahn weiter.

Deutsche Bahn: Alle drei Wochen ein neuer ICE

Alle drei Wochen käme ein neuer ICE 4 hinzu. Damit sind jetzt bereits 150 Züge unterwegs, die über die leistungsstarken Klimaanlagen verfügen. Diese seien auch auch zuverlässiger als die alten, die Verfügbarkeit läge bei 99 Prozent.

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Die Bahn hat aus dem Debakel der vergangenen Hitzesommer gelernt: „Jede Klimaanlage wird intensiv gewartet und bei Bedarf technisch überholt.“ Dafür wende man einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag auf. Diese Summe soll in den kommenden Jahren noch weiter erhöht werden.

Doch was, wenn trotz all dieser Maßnahmen immer noch die Klimaanlagen ausfallen, wie es im ICE nach Dortmund der Fall war? Dann ist es üblich, dass die Fahrgäste auf die anderen Wagen aufgeteilt werden – das ist natürlich in der Corona-Pandemie nicht die günstigste Option. Schließlich können dann die notwendigen Abstände kaum noch eingehalten werden.

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Doch das Risiko, sich im Fernverkehr überhaupt anzustecken, sei gering, meint die Bahn und verweist auf eine Studie, die das gezeigt hat.

Im Sommer könnte es voll werden in den Zügen, wenn die Menschen in die Ferien fahren. Um das zu verhindern, baut die Bahn ihr Angebot im Sommer massiv aus. Dann sollen bis zu 10.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung stehen – pro Tag.

Teil der Bahn-Offensive für den Sommer ist auch der neue XXL-ICE. Der ist nicht nur länger als seine älteren Kameraden, auch sein Design ist anders. Wie er sich von den normalen ICEs unterscheidet, erfährst du hier.>>>

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