Bundesliga beschließt dauerhaften Videobeweis-Einsatz

Schiedsrichter Markus Schmidt im Kontakt mit den Video-Schiedsrichtern beim Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04.
Schiedsrichter Markus Schmidt im Kontakt mit den Video-Schiedsrichtern beim Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04.
Foto: imago

Frankfurt/Main. Die 18 Bundesliga-Vereine setzen dauerhaft auf den Videobeweis. Der offizielle Einsatz der Technik ab der kommenden Saison wurde am Donnerstag während der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Frankfurt/Main bei nur einer Enthaltung beschlossen.

Bislang wurde der "VAR" (Video Assistant Referee) in der höchsten Spielklasse offiziell nur getestet.

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Test auch in der 2. Bundesliga

In der 2. Liga wird der Videobeweis ab der kommenden Spielzeit "offline" zum Einsatz kommen, das heißt ohne Auswirkungen auf den Spielbetrieb. Ab wann die Technik "online" geschaltet und so wie in der Bundesliga verwendet wird, ist noch offen.

Über den "Online"-Einsatz ab 2019/20 entscheiden die Zweitligisten zu einem späteren Zeitpunkt. Die Kosten werden von der DFL getragen.

Videobeweis auch bei der WM 2018

Das für Regeln zuständige International Football Association Board (IFAB) des Weltverbandes Fifa hatte die Technik am 3. März in das offizielle Regelwerk aufgenommen.

Das Fifa-Council entschied sich unlängst auch für einen Einsatz bei der WM im Sommer (14. Juni bis 15. Juli). Über die nationale Regelung dürfen die Verbände und Ligen aber selbst entscheiden. (sid)

 
 

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