Gelsenkirchen

Bayerns Rudy wäre eine logische Alternative für Schalke

Sebastian Rudy steht noch beim FC Bayern unter Vertrag.
Sebastian Rudy steht noch beim FC Bayern unter Vertrag.
Foto: dpa
Goretzka und Meyer müssen auf Schalke ersetzt werden - Rudy ist ein Kandidat. Gespräche hat es zwischen den Parteien nicht gegeben – bisher.

Gelsenkirchen. Schalkes Manager Christian Heidel richtet sich darauf ein, dass der Transfermarkt in diesem Sommer erst spät in Schwung kommt. Viele Vereine warten die Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) ab, um danach erst zuzuschlagen. Bei einer Personalie braucht Heidel aber einen besonders langen Atem: Denn ob eine Verpflichtung von Bayern Münchens Nationalspieler Sebastian Rudy für Schalke wirklich ein Thema werden kann, entscheidet sich womöglich erst während der Vorbereitungszeit.

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Bild berichtete, Schalke habe Rudy auf dem Zettel. Bisher hat es nach Informationen dieser Zeitung noch keinen Kontakt zwischen Rudy, Schalke und dem FC Bayern gegeben. Dass Rudy von Schalke als erstklassiger Spieler eingeschätzt wird, steht außer Frage. Allerdings kann derzeit nicht seriös beantwortet werden, ob eine Verpflichtung des 28-Jährigen ein Thema werden könnte.

Rudy hat für die Bayern in dieser Saison 34 Pflichtspiele bestritten (24 in der Bundesliga), war allerdings in den wichtigen Spielen unter Trainer Jupp Heynckes außen vor. Wenn die Karten unter dessen Nachfolger Niko Kovac neu gemischt werden, könnte das für Rudy eine neue Herausforderung sein. Wenn nicht, wäre Schalke eine erstklassige Alternative. Die Königsblauen hatten schon zu Hoffenheimer Zeiten Interesse an dem vielseitigen Mittelfeldspieler, der vor einem Jahr ablösefrei zu den Bayern gewechselt war.

Heidel konnte bereits Sané und Uth präsentieren

Interessant wäre ein solcher Wechsel allemal. Im Mittelfeld hat Schalke durch die Abgänge von Leon Goretzka und Max Meyer großen Bedarf, um sich für die Champions League aufzustellen. Anders sieht es in Abwehr und Angriff aus, wo mit Salif Sané (für sieben Millionen Euro aus Hannover) und Mark Uth (ablösefrei aus Hoffenheim) bereits Verstärkung gefunden wurde.

„Ich glaube, wir sind der einzige Verein, der bisher schon zwei Spieler verpflichtet hat“, sagt Heidel. Auch das gibt ihm Luft – um bei anderen Kandidaten einen langen Atem zu haben.

 
 

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