Punkte in Flensburger Verkehrssünderkartei rechtzeitig abbauen

Wer schon etliche Punkte gesammelt hat, sollte sich überlegen, ob er ein paar abbaut, bevor die Neuregelung in Kraft tritt.
Wer schon etliche Punkte gesammelt hat, sollte sich überlegen, ob er ein paar abbaut, bevor die Neuregelung in Kraft tritt.
Foto: WAZ FotoPool
Das neue Punktesystem der Flensburger Verkehrssünderkartei sieht weniger Punkte vor. Aber auch eine geringere Höchstgrenze. Dafür bleiben die Verfehlungen, und damit die Punkte, teils deutlich länger erhalten. Es kann sich lohnen, noch schnell aktiv zu werden.

München. Die geplante Reform des Flensburger Zentralregisters soll das Punktesystem übersichtlicher, einfacher und gerechter machen. Dabei gibt es aber auch Veränderungen, die Verkehrssündern noch zu schaffen machen könnten. Darauf macht der TÜV Süd in München aufmerksam.

So verlängere sich die Tilgungsfrist von einzelnen Taten zum Teil deutlich - um mehr als das Doppelte. Auch soll der Abbau von Punkten in der Verkehrssünderkartei durch eine freiwillige Teilnahme an geeigneten Kursen künftig ausgeschlossen werden.

Abbau von bis zu vier Punkten

Punkteinhaber sollten also bald handeln und noch vor Umsetzung der Reform Punkte abbauen. "Je nach Punktestand können mit entsprechenden Kursen noch bis zu vier Punkte abgebaut werden", sagt Heidi Atzler vom TÜV Süd. (dapd)

 
 

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