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Ohne D-Schild drohen Autofahrern außerhalb der EU hohe Bußgelder

Andere Länder, andere Sitten – und Gesetze. Um als Autofahrer vor allem im Ausland keine bösen und teuren Überraschungen zu erleben, sollte man einige Dinge beachten: Bei Reisen außerhalb der EU muss zum Beispiel das D-Schild am Auto angebracht sein.

Essen. 

In den Schulferien haben Staus auf Autobahnen Hochkonjunktur

. Damit die kostbare Urlaubszeit nicht im Stillstand verbracht wird, sollte man am besten nicht gerade an einem der besonders staureichen Wochenenden in den Urlaub starten.

Flexible Abfahrtszeiten und Alternativrouten tragen zu einer fließenden und stressfreien Fahrt bei.

Doch die besten und schnellsten Reiserouten nützen nichts, wenn der Urlaubsort zum falschen Zeitpunkt erreicht wird. Mitten in der Nacht ist der Check-in bei Hotels und Pensionen schwieriger am Tage. Geschäfte und Tankstellen sind mitunter geschlossen. Auch an Feiertagen wird sich den Reisenden ein ähnliches Bild zeigen, weshalb man sich vor Fahrtantritt über die Feiertage des Ziellandes erkundigen sollte.

Vor der Reise informieren

Zu der richtigen Vorbereitung gehört es auch, sich darüber zu informieren, welche Dokumente im Urlaubsland gebraucht werden. Dazu gehören, je nach Reiseland, der Personalausweis oder der Reisepass. Wer sich im Ausland selbst hinter das Steuer eines Kraftfahrzeugs setzen möchte, benötigt außerdem den „richtigen“ Führerschein. Innerhalb der EU ist der deutsche Führerschein anerkannt.

Für die Fahrt im Ausland empfiehlt sich außerdem der internationale Kfz-Versicherungsnachweis, die sogenannte „grüne Karte“. In EU-Ländern ist sie von Vorteil, in vielen Nicht-EU-Staaten wie unter anderem Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Russland, Serbien und der Ukraine ist sie Pflicht.

Bei Reisen außerhalb der EU muss außerdem ein D-Schild am Fahrzeug angebracht sein. Andernfalls drohen bei Einreise in Nicht-EU-Urlaubsländer empfindliche Geldbußen.