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Blitzer-Apps

Nutzung von Blitzer-Apps auf dem Handy rechtlich umstritten

08.08.2012 | 08:04 Uhr
Nutzung von Blitzer-Apps auf dem Handy rechtlich umstritten
Die Nutzung von Blitzer-Apps von Autofahrern ist rechtlich umstritten. Foto: dapd

Berlin.  Handy-Apps, die Autofahrer unterwegs vor Radarfallen warnen, sind nach einem Medienbericht juristisch umstritten. Wenn die Polizei die Nutzung einer Blitzer-App als Verstoß wertet, muss der Fahrer mit einem Bußgeld in Höhe von 75 Euro und vier Punkten in Flensburg rechnen.

Handyprogramme, die Autofahrer unterwegs vor Blitzern und Radarfallen warnen, sind rechtlich umstritten. Darauf verweist das in Berlin erscheinende Verbrauchermagazin „test“ in seiner August-Ausgabe. Für Autofahrer sei die Nutzung dieser Apps während der Fahrt nach Ansicht vieler Juristen illegal. Urteile zu sogenannten Blitzer-Apps gebe es allerdings noch nicht.

Werte die Polizei die App-Nutzung als Verstoß, müsse der Fahrer mit einem Bußgeld in Höhe von 75 Euro und vier Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg rechnen. Rückfragen bei Bußgeldstellen hätten allerdings ergeben, dass es derzeit kaum zu Verfahren komme, berichtet „test“.

Das Verbot von Blitzer-Apps betrifft laut Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung nur den Fahrer selbst. Der Beifahrer könne das Programm auf seinem Mobiltelefon während der Fahrt also durchaus nutzen. (dapd)


Kommentare
25.11.2013
15:20
Nutzung von Blitzer-Apps auf dem Handy rechtlich umstritten
von sedah | #7

# 6
Vollkommen richtig!
Denn in unserem NRW wird nur an den von Ihnen aufgelisteten Punkten gemessen!
Da sind Blitzerstandorte und Gefahrenpunkte identisch!
Alles andere sind Gerüchte..............!!!

13.08.2012
14:10
Nutzung von Blitzer-Apps auf dem Handy rechtlich umstritten
von 1980yann | #6

Warum warnt so eine App den verbotenerweise vor Blitzerstandorten und nicht legal vor Grundschulen, Unfallschwerpunkten und sonstigen Gefahrenstellen?
Dagegen könnte sicherlich keiner vorgehen.

09.08.2012
09:45
Nutzung von Blitzer-Apps auf dem Handy rechtlich umstritten
von fuffzigpfennig | #5

Wer sich nicht völlig dumm anstellt (z.B. während der Kontrolle Handy mit im Vordergrund laufender App direkt auf dem Armaturenbrett liegenlassen), wird auch nie in den "Genuss" einer Strafverfolgung kommen.

08.08.2012
14:50
Nutzung von Blitzer-Apps auf dem Handy rechtlich umstritten
von randori20 | #4

Unnötige Aufregung, es hat bisher nicht einen einzigen Fall gegeben indem die Polizei aktiv geworden ist.

Aber wie soll der Westen sonst das Sommerloch füllen.

08.08.2012
13:32
Nutzung von Blitzer-Apps auf dem Handy rechtlich umstritten
von ExWalsumer | #3

War es nicht sogar so, das NAVIs mit Blitzer-POIs auch von der Polizei beschlagnahmt werden dürfen? Als Bweissicherung oder weil es nicht zugelassen ist oder so.

Wäre beim Handy sicherlich fatal.

08.08.2012
12:46
Nutzung von Blitzer-Apps auf dem Handy rechtlich umstritten
von PatricL | #2

Wie lächerlich ist das denn bitte ... der Fahrer darf sowas nicht benutzen, aber der Beifahrer darf sowas dann während der Fahrt laufen lassen?! Den Sinn dahinter muss man nicht verstehen.

08.08.2012
11:01
Nutzung von Blitzer-Apps auf dem Handy rechtlich umstritten
von nussknacker | #1

Was für ein Schwachsinn!

Seit wann ist die Polizei berechtigt mein Handy zu durchsuchen?
Ohne richterlichen Beschluß läuft da garnichts!

2 Antworten
Nutzung von Blitzer-Apps auf dem Handy rechtlich umstritten
von joergel | #1-1

Die Polizei kann das Handy bei Verdacht sicherstellen. Der richterliche Beschluß kommt dann eben später...

Nutzung von Blitzer-Apps auf dem Handy rechtlich umstritten
von apizzi | #1-2

periculum in mora!!!! Gefahr im Verzuge: Eine Sachlage, bei der ein Schaden eintreten würde, wenn nicht an Stelle der zuständigen Behörde oder Person eine andere Behörde oder Person tätig wird.

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