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Mit dem Oldtimer ins Ausland – Das müssen Sie wissen

Essen. Sommerzeit ist Oldtimerzeit – denn viele historische Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen dürfen nur in dieser Zeit des Jahres bewegt werden. Wer in der beliebten Urlaubszeit mit dem Oldtimer verreisen und ins Ausland fahren möchte, der sollte einige Dinge wissen. Hier finden Sie Infos rund ums Thema.

Wer mit dem Oldtimer besonders schöne oder außergewöhnliche Touren unternehmen will, der darf sich in der Regel nicht nur vor der Haustür umsehen. Mitunter führen Reisen mit dem historischen Fahrzeug dann auch ins Ausland. Dafür sollten Sie jedoch wissen, dass das genormte D-Schild immer noch Pflicht ist, wenn Sie in Nicht-EU-Ländern unterwegs sind. Innerhalb der EU reicht das Euro-Kfz-Kennzeichen, dass ein kleines „D“ bereits enthält – es sei denn, Sie fahren durch die Schweiz, Liechtenstein oder Norwegen.

Welches Kennzeichen braucht ein Oldtimer für die Auslandsreise?

Hinsichtlich der Zulassungsarten von Oldtimern müssen Sie Folgendes wissen: Mit regulären Kennzeichen, Saison-Kennzeichen oder historischen H-Kennzeichen ist eine Fahrt ins Ausland in der Regel unproblematisch. Besitzen Sie hingegen ein rotes 07er-Kennzeichen, ein rotes 06er-Kennzeichen oder ein Kurzzeitkennzeichen, dann sollten Sie sich im Vorwege der Reise über geltende Bestimmungen bei der Einreise ins Urlaubsland erkundigen. Denn nicht in allen Staaten werden diese Kennzeichen toleriert.

Mit dem Oldtimer ins Ausland – An vorgeschriebenes Zubehör denken

Zusätzlich gelten für eine Reise mit dem Oldtimer ins Ausland dieselben Richtlinien für eine Fahrt mit anderen Pkw. So sollten Sie sich erkundigen, ob im Urlaubsland Warnwestenpflicht – mitunter sogar für alle Fahrzeuginsassen – oder eine Lichtpflicht am Tag gilt. Halten Sie sich nicht an die geltenden Vorschriften, drohen empfindliche Strafen. In Norwegen werden beispielsweise mindestens 185 Euro fällig, wenn Sie ohne Licht unterwegs sind und erwischt werden.

2013-06-25 08:41:43.0