Materialfehler bei Mercedes führt zu Motorschäden

Ein Materialfehler am Kettenrad der Ausgleichswelle führt bei einigen Mercedes-Modellen zu teuren Motorschäden. Durch die Umstellung des Werkstoffs wurde das Problem laut Mercedes beseitigt.

Hamburg.. Ein Materialfehler führt bei verschiedenen Mercedes-Modellen zu teilweise teuren Motorschäden. Der Grund für den Ärger ist laut "Auto Bild" das von der Steuerkette angetriebene Kettenrad der Ausgleichswelle, dessen Zähne sich schnell abnutzen. Das Zahnrad an sich ist zwar vergleichsweise günstig, doch durch den nötigen Aus- und Wiedereinbau des Motors wird der Wechsel am Ende doch richtig teuer und kostet schnell 3 000 Euro und mehr.

V6- und V8-Benziner sind betroffen

Betroffen sind dem Bericht zufolge alle Modellreihen, in denen seit 2004 die V6- und V8-Benziner der Typen M272 (2,5-, 3,0-, 3, 5-Liter-V6) sowie M273 (5,0-Liter-V8) verbaut wurden. Beim V8 gibt es keine Ausgleichswelle, aber ein Umlenkrad der Steuerkette neigt zum gleichen Verschleißbild. Nach Angaben des Herstellers wurde "das Problem mit einer Umstellung des Werkstoffs beseitigt" (ab Motornummer 468993 beim M272 und ab 088611 beim M273). (mid)

 
 

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