Kaffee kochen auf der Autobahn

L wie Large: der große Italiener Fiat 500 L.
L wie Large: der große Italiener Fiat 500 L.

Panda und 500 sind die wichtigsten Modelle für den Autohersteller Fiat. Mit dem Minivan 500 L präsentieren die Italiener nun das erste Geschwisterkind einer in den nächsten Jahren immer größer werdenden 500er Familie.

Wie aus dem Mini One ein Mini Countryman wurde, so wuchs aus dem Fiat 500 ein 500 L. Höher, breiter, länger lautet die Zauberformel und fertig ist ein 4,14 Meter langer Minivan mit erhöhter Sitzposition, fünf Türen und einem Ladevolumen von 400 Litern. Legt man die verschiebbare und teilbare Rücksitzbank um, so lässt sich der Stauraum kinderleicht und in nur wenigen Sekunden auf 1310 Liter vergrößert werden. Auch lange sperrige Gegenstände können so problemlos eingeladen werden.

Unbekannt ist noch der Preis, zu dem der Italiener ab dem 20. Oktober beim Händler steht. Schätzungsweise wird bei etwa 17 000 Euro liegen.

Fest steht dagegen die Motorenpalette. Ein 85 PS starker Diesel sowie zwei Benziner mit 95 PS bzw. 105 PS (Zweizylinder) werden beim in Serbien produzierten 500 L zum Einsatz kommen. Während der kleine Benziner häufiges Zurückschalten erfordert, empfiehlt sich der Dieselmotor durch seine Sparsamkeit. Laut Hersteller liegt der Verbrauch bei nur 4,2 Litern auf 100 Kilometern. Realistisch sind etwa 6 Liter.

Ideal für die sparsame junge Familie. Und wenn Mama oder Papa morgens auf dem Weg zur Arbeit im Stau steht und die Müdigkeit nicht vergehen will, hilft die kleine portable Kaffeemaschine, die über den Zigarettenanzünder betrieben wird. Mit der passenden Kapsel verwandelt sich der 500 L in ein duftendes Café. Noch nie hat es so viel Spaß gemacht, im Stau zu stehen.

Auch größere Familien können sich freuen. Im nächsten Jahr folgt eine siebensitzige Version des 500 L. Ebenso plant Fiat einen SUV auf Basis des 500. Die Erfolgsgeschichte des Fiat 500 geht weiter.

 
 

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