Junge Menschen verzichten immer häufiger aufs Auto

Vor allem in Städten mit gutem öffentlichen Nahverkehr setzen die jungen Menschen unter 30 Jahren auf den Mix aus Fahrrad, Bus und Bahn.
Vor allem in Städten mit gutem öffentlichen Nahverkehr setzen die jungen Menschen unter 30 Jahren auf den Mix aus Fahrrad, Bus und Bahn.
Foto: WR
Menschen unter 30 Jahren nutzen immer seltener das Auto. Vor allem in Städten setzen junge Erwachsene zunehmend auf Bus und Bahn. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Martin Kargebauer vom Institut für Verkehrswesen des Karlsruher Instituts für Technologie.

Karlsruhe.. Junge Erwachsene nutzten das Auto immer seltener. Vor allem in Städten mit gutem öffentlichen Nahverkehr setzen die jungen Menschen unter 30 Jahren auf den Mix aus Fahrrad, Bus und Bahn sowie auch das Auto, der ihre Bedürfnisse am besten abdeckt. Die Konsequenz: Der Führerschein wird immer später gemacht. Mit 18 Jahren Autofahren zu können, hat nicht länger oberste Priorität. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Martin Kargebauer vom Institut für Verkehrswesen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), das jährlich das Deutschen Mobilitätspanel durchführt, für den deutschlandweit rund 1500 Personen befragt werden.

Ob ideologische oder wirtschaftliche Gründe auf den Automobilverzicht der Jüngeren zurückzuführen sind, ist nicht hinterfragt worden. Eine Erklärungsmöglichkeit für dieses Verhalten ist die Verbreitung des Internets, mit dem viele Geschäfte auch online erledigt werden können. Man muss daher nicht unbedingt zu einem bestimmten Kaufhaus oder Möbelgeschäft fahren, um das gewünschte Produkt zu erhalten. In der Folge wird das Auto öfter stehen gelassen. (mid)

 

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