Geld aus Abwrackprämie soll bald fließen

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Berlin. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle will Anfang der Woche mit der Versendung der Bescheide beginnen. Allerdings müssen offenbar auch zahlreiche Autokäufer mit der Ablehnung ihres Antrags rechnen.

Mit der Auszahlung der Abwrackprämie für Altautos soll in Kürze begonnen werden. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Eschborn bei Frankfurt am Main beginnt Anfang kommender Woche mit der Versendung der Zuwendungsbescheide, wie ein Behördensprecher der «Bild»-Zeitung sagte. Die Summe von 2.500 Euro werde den Antragsstellern anschließend «zeitnah» überweisen, wird der Sprecher weiter zitiert.

Allerdings müssen offenbar auch zahlreiche Autokäufer mit der Ablehnung ihres Antrags rechnen. Das Bundesamt werde nach eigenen Angaben «viele» Ablehnungsbescheide verschicken. Zur Begründung hieß es demnach, oft fehlten bei den Anträgen wichtige Unterlagen wie beispielsweise der Verschrottungsnachweis des Altautos. In vielen Fällen müssten die Betroffenen einen neuen Antrag stellen, um die Abwrackprämie doch noch kassieren zu können.

Anspruch auf die 2.500 Euro hat, wer einen mindestens neun Jahre alten Wagen verschrotten lässt, der mindestens ein Jahr in seinem Besitz gewesen ist, und einen Neuwagen kauft.

Erst am Mittwoch hatte die Bundesregierung den Missbrauch der Abwrackprämie erschwert: Antragsteller müssen seitdem das entwertete Original ihres Fahrzeugsbriefes beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle abliefern, wenn sie die Umweltprämie erhalten wollen. Bisher blieb der Fahrzeugbrief beim Schrotthändler. Das Bundesamt bekam nur eine Kopie.

Bis zum Freitag waren im Bafa bereits 188.421 Anträge auf Gewährung der Umweltprämie eingegangen. Bei der Berechnungsgrundlage von 600.000 möglichen Anträgen können noch 411.579 Anträge gestellt werden. (AP)

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