Ford Focus Turnier im Test - Eleganter Kompakt-Kombi

Essen. Mit dem Ford Focus Turnier möchte der Hersteller die Kompaktwagenklasse aufmischen. Der Fahrbericht deckt auf, ob das mit dem getesteten 1.6 Diesel-Modell gelingen kann.

Meistens haben Kombis in der Kompaktwagenklasse vor allem bei denjenigen Kunden eine hohe Nachfrage, die das Auto ausschließlich für Transportaufgaben verwenden möchten. Handwerker und Vertreter lassen grüßen. Doch mit dem Ford Focus Turnier soll alles anders werden. Die Kombi-Version spricht nun bewusst auch das Publikum an, das sich an Lifestyle-Autos orientiert. Mit modernen Assistenzsystemen und einem großen Laderaum ausgestattet sieht es der Hersteller mit seinem Fünfsitzer vor allem auf Familien ab.

Nun steht der 4,56 Meter lange Ford Focus Turnier 1.6 Diesel also vor uns, bereit für den Test. Besonders das gelungene Design überzeugt gleich auf den ersten Blick, auch wenn es nicht wirklich außergewöhnlich ist. Dank der sanft abfallenden Dachlinie und der nach hinten ansteigenden Gürtellinie ist das Modell ein schöner Anblick, steht der entsprechenden Schrägheckvariante des Autos also optisch in nichts nach.

Im Test auf der Straße fährt sich der Ford Focus Turnier 1.6 Diesel in seiner 115 PS-Version erfreulich angenehm. Vor allem bei niedrigen Drehzahlen erweckt das Auto jedoch hin und wieder den Eindruck, dass es nicht so richtig auf Touren kommt. Auf der anderen Seite steht ein wunderbar zurückhaltender Spritverbrauch zu Buche. Mit 5,4 Litern genügt der Kombi sich in der Testfahrt. Der Innenraum überzeugt ebenfalls: Die Qualität der Materialien ist gut, das Auto verfügt über ausgezeichnete Sitze. Mit einem Ladevolumen von 476 bis maximal 1.516 Liter erreicht der elegante Kombi einen akzeptablen Wert für die Kompaktklasse. Die getestete Variante des Ford Focus Turnier kostet in der mittleren Trend-Ausstattung 23.400 Euro. Fazit: Der Turnier hat durchaus gute Chancen, sich in der Kompaktwagenklasse zu beweisen.

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