Farbstreifen statt Schilder für Halte- und Parkverbot

Foto: WAZ

Berlin. Zur Lichtung des Schilderwaldes sollen in einigen deutschen Städten künftig nicht mehr Straßenschilder auf Park- und Halteverbote hinweisen, sondern farbige Streifen am Fahrbahnrand.

Einen entsprechenden Pilotversuch nach US-Vorbild planen Bund und Länder, wie die «Bild"-Zeitung unter Berufung auf ein Protokoll der jüngsten Sitzung des gemeinsamen Fachausschusses Straßenverkehrsordnung berichtet.

Umstritten sei noch der Farbton für die Markierung von Halte- und Parkverboten: Baden-Württemberg regt demnach weiße Streifen an, Berlin befürwortet unter Hinweis auf New York blaue Markierungen, Hamburg will Gelb. Die Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) unterstehende Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) schlägt dagegen Rot vor. Nach Informationen der «Bild» stimmten Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und das Saarland im Bund-Länder-Fachausschuss allerdings gegen einen solchen Pilotversuch. (AFP)

 
 

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