Chevrolet Camaro - viel Power und hoher Spritverbrauch

Chevrolet verspricht beim neuen Camaro viel PS für wenig Geld. Doch beim Spritverbrauch hört das Sparpotenzial auf.
Chevrolet verspricht beim neuen Camaro viel PS für wenig Geld. Doch beim Spritverbrauch hört das Sparpotenzial auf.
Foto: GM Company
Viel PS für wenig Geld: So preist Chevrolet das sportliche Kultauto Camaro an. Der 432 PS starke, blubbernde 6,2-Liter-V8-Motor bietet eine Menge Potenzial: In nur 5,2 Sekunden erreicht der Racer Tempo 100. Ebenso protzig ist mit 14,1 Litern auf 100 Kilometern jedoch auch der Spritverbrauch.

Rüsselsheim. Ein schöneres Geschenk als die Rückkehr des Camaro nach Europa konnte sich Chevrolet zum 100. Geburtstag wohl kaum machen. Das Kultauto aus den Staaten besitzt auch hierzulande eine große Schar an Verehrern und offeriert vor allem Power ohne Ende - und dies zu günstigen Preisen. "Wir sind schon ein wenig stolz darauf, mit dem Camaro einen Sportler zu präsentieren, der so viel PS für so wenig Geld abliefert wie kein anderer", sagt Steffen Raschig, Geschäftsführer Chevrolet Deutschland.

Unter der bulligen Haube mit Powerdome arbeitet ein 432 PS starker 6,2-Liter-V8-Motor mit einem maximalen Drehmoment von 569 Newtonmetern bei 4.600 Umdrehungen pro Minute. Im Leerlauf lässt der Kraftprotz mit blubberndem Motor schon sein Potenzial erahnen. Wird das Gaspedal durchgedrückt, dringt wahrer Donnerhall ans Ohr des Fahrers. Entsprechend spektakulär ist die Kraftumsetzung: Nur 5,2 Sekunden vergehen, um die Coupé-Version aus dem Stand von 0 auf Tempo 100 zu bewegen - beim Cabrio sind es 5,4 Sekunden. Wer will, kann eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern erreichen.

13,1 Liter Verbrauch in der Automatikversion

Da überraschen die Verbrauchswerte kaum noch: Chevrolet nennt für den Handschalter mit Zylinderabschaltung einen Schnitt von 14,1 Liter auf 100 Kilometer. Die Automatikversion schneidet mit 13,1 Litern ab. Auch die Fahreigenschaften des Camaro lassen keine Wünsche offen - dank zahlreicher Modifizierungen nach Tests auf dem Nürburgring gibt es so gut wie keine Schwachstellen mehr.

Unter anderem erhielt das Fahrwerk neue Stoßdämpfer an Vorder- und Hinterrädern sowie neue Stabilisatoren. Selbst wenn der Fahrer das Kraftangebot voll ausnutzt, bleibt der Camaro recht gut beherrschbar. Die Wahl zwischen Automatik (Aufpreis: 2.000 Euro) und Schaltgetriebe fällt leicht, da manuelles Schalten mit knackig-kurzen Wegen einfach dazugehört, um das Muscle-Car in vollen Zügen zu genießen. Angeboten wird der Kult-Racer als Coupé (38.990 Euro) oder Cabrio (43.990 Euro). (dapd)