Beschlagene Scheinwerfer - Das können Sie tun

Essen. Die Scheinwerfer eines Autos können manchmal von innen beschlagen. Das passiert vor allem bei starkem Regen, kann aber auch bei einer Autowäsche vorkommen. Oft trocknet die Feuchtigkeit von allein wieder. Hält sie sich jedoch länger, sollten Sie handeln.

Gelegentliches Beschlagen der Scheinwerfer ist normal und kein Grund zur Beunruhigung. Die meisten modernen Autoscheinwerfer sind nicht luftdicht abgeriegelt, sondern verfügen über ein System zum Druckausgleich und zur Belüftung. Wenn die Temperaturen stark schwanken, der Motor im Winter im Freien auskühlt, die Luftfeuchtigkeit allgemein hoch ist oder es stark regnet, können die Scheinwerfer kurzzeitig beschlagen. Wenn die Scheinwerfer dann wieder leuchten, trocknet die Feuchtigkeit durch die Hitze meist sehr schnell weg. Auch trockenes Wetter trägt dazu bei, dass der Beschlag bald verschwindet.

Hält sich die Feuchtigkeit jedoch dauerhaft, dann sollten Sie Ihre Scheinwerfer in der Werkstatt überprüfen lassen, empfehlen Experten des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Zwar besteht in der Regel keine Rostgefahr, da die Reflektoren heutzutage aus Kunststoff bestehen. Die Tröpfchen könnten jedoch bei eingeschalteten Scheinwerfern entgegenkommende Fahrer blenden und so ein Unfallrisiko darstellen. Einen Vorteil bei der Überprüfung bieten die klaren Abdeckscheiben neuerer Autos: Hier ist die Feuchtigkeit deutlich besser erkennbar als bei Autos mit geriffelten Abdeckscheiben. Irrtümlich nehmen daher viele Fahrer an, dass neuere Scheinwerfer häufiger beschlagen.

Auch nach einem Besuch in der Waschstraße oder einer falschen Reinigung per Hand kann Feuchtigkeit eindringen. Sie sollten daher einen Hochdruckreiniger nie direkt auf die Scheinwerfer richten und immer einen Abstand von mindestens 30 Zentimetern zum Auto einhalten, um nicht unnötig zu riskieren, dass Feuchtigkeit in die Scheinwerfer eindringt.

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