Benzinkanister als Reserve - Keine Einheit in Europa

Essen. Wer mit seinem Wagen ins Ausland fährt, sollte darauf achten, wie viel Treibstoff er in seinem Benzinkanister mit sich führt. Denn die Regelungen bezüglich der Einfuhr von Benzin variieren von Land zu Land erheblich.

Wenn Sie in der Bundesrepublik Deutschland unterwegs sind, kann der Benzinkanister praktisch mit einer beliebigen Menge befüllt werden. Circa 20 Liter Treibstoff sollten dabei aber nicht überschritten werden. Der ADAC hält zehn Liter für ausreichend, um das Sicherheitsrisiko möglichst gering zu halten. Je mehr Treibstoff mitgeführt wird, desto höher ist die Brand- und Explosionsgefahr bei einem Unfall. Dabei wird zwischen Benzin und Diesel nicht unterschieden. Führt Sie Ihr Reiseziel jedoch in ein anderes Land, so gibt es dort möglicherweise bestimmte Regelungen, was die Einfuhr von Benzin oder Diesel betrifft.

In Italien, Luxemburg oder Polen zum Beispiel ist es Ihnen lediglich erlaubt, eine Menge von zehn Litern mitzuführen. Ganz auf einen gefüllten Benzinkanister verzichten müssen Sie, wenn sie mit der Fähre nach Skandinavien reisen wollen. Hier liegt ein erhebliches Sicherheitsrisiko vor, falls es zu einem Feuerausbruch kommen sollte. Gänzlich verboten ist die Einfuhr von Benzin oder Diesel in Länder wie Bulgarien, Griechenland, Rumänien oder Ungarn. Vor einem Reiseantritt sollten Sie sich daher immer vergewissern, welche Regelungen für das jeweilige Land zu beachten sind. Ansonsten kann bei Zuwiderhandlung eine teils empfindliche Geldstrafe drohen. Achten Sie zusätzlich darauf, welche Füllmenge in dem bereisten Land erlaubt ist. Auch hier gibt es, wie das Beispiel Frankreich zeigt, Unterschiede zur Bundesrepublik Deutschland.

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