Andreas Gabalier im Interview: Hier lüftet der Volks-Rock'n'Roller das Geheimnis hinter seinem Superhit

Was für ein Abend in Erfurt! Andreas Gabalier hat auf der Messe ein echtes Feuerwerk abgebrannt. Bei seinem Auftritt am Samstagabend brachte er die restlos ausverkaufte Halle zum Kochen.
Was für ein Abend in Erfurt! Andreas Gabalier hat auf der Messe ein echtes Feuerwerk abgebrannt. Bei seinem Auftritt am Samstagabend brachte er die restlos ausverkaufte Halle zum Kochen.
Foto: Tom Wenig

Er ist gerade einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Popmusiker – Andreas Gabalier. Erst am Samstagabend heizte er den Erfurtern in der Messe-Halle ein. Wir haben uns mit dem 33-jährigen Österreicher getroffen. Im Interview spricht Gabalier über seine Fans in Tracht und lüftet das Geheimnis hinter seinem Superhit „Hulapalu“.

Andreas Gabalier in Erfurt - Fotos aus der Messe:

Servus, Andreas. Die Hallen sind voller Dirndl und Lederhosen, wenn du spielst. Magst du das?

Das ist irre, egal wo man hinkommt, es gibt überhaupt kein Nord/Süd-Gefälle mehr. Da spielt ja auch ein gewisser Exotik-Faktor mit. Das ist superschön, weil es bei den Konzerten ein tolles Zusatzflair versprüht. Wie ne Mottoparty, alle machen sich schöne Frisuren. Da kommt man auch mit besserer Laune.

Dein Superhit Hulapalu hat kürzlich die 120 Millionen-Marke bei YouTube geknackt. Was sagst du dazu?

Das ist unglaublich. „Summer of 69“ von Bryan Adams zum Beispiel, ist seit neun Jahren bei YouTube, das liegt bei 70 Millionen. Keine Ahnung, was den Nerv der Leute da so getroffen hat.

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Das wäre doch der ideale Moment, um zu verraten, was Hulapalu bedeutet.

Das musst du dir nach den drei Minuten Text schon selbst zusammenreimen. (lacht)

Erzählst du uns denn, welche Geschichte hinter „I sing a Liad für di“ steckt?

Ich bin um vier Uhr morgens bei uns im Univiertel in Graz gutbürgerlich angeheitert nach Hause spaziert. Da hat ein Mädel an der Haltestelle gesessen und verzweifelt auf den Bus gewartet. Ich bin da sehr quietschvergnügt aus dem Lokal rausspaziert.

Die letzte Nummer, die da im Lokal noch lief war "I don't feel like dancing" von den Scissor Sisters. Ich hab das dann gepfiffen und das Mädel sagt nur, singst du ein Lied für mich? Noch nicht, aber nächstes Jahr. Ich bin dann in die Badewanne und hab das in 20 Minuten geschrieben. Der schnellste Song meiner Songwriting-Karriere.

 
 

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