Abwarten und Punkte holen ist für Schalke erstmal besser - ein Kommentar

Sead Kolasinac (links) und Eric Maxim Choupo-Moting jubeln.
Sead Kolasinac (links) und Eric Maxim Choupo-Moting jubeln.
Foto: firo

Mainz.. Als Benedikt Höwedes am Samstag sah, wie die Mannschaften im Tabellenkeller der Bundesliga gepunktet hatten, beschlich Schalkes Kapitän ein ungutes Gefühl. Er wusste: Wenn Schalke in Mainz nicht gewinnt, dann kann der Europa-League-Viertelfinalist in der Bundesliga wirklich noch nach unten reingezogen werden.

Die Angst davor, das gab Höwedes nach dem Sieg in Mainz ehrlich zu, war groß. Das Aufatmen war entsprechend: Mit dem 1:0 in Mainz wurden auch die Nerven beruhigt.

Wichtig waren diesmal allein die Punkte

Zum Ende der sechsten englischen Woche hintereinander schleppte sich Schalke auf dem Zahnfleisch zum Sieg, aber das war egal.

Wichtig waren diesmal wirklich allein die Punkte. Und weil die Bundesliga in diesem Jahr ausgeglichener denn je ist, ist der sechste Tabellenplatz (vier Punkte Rückstand) jetzt wieder näher als die Relegation (sechs Punkte Vorsprung). Mit anderen Worten: Die verrückte Bundesliga bietet Schalke für den Endspurt noch alle Chancen. Aber man tut gut daran, davon erst einmal gar nicht groß zu reden. Abwarten und Punkte holen ist besser.

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