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RTL: Bericht über Hoeneß-Hammer – aus diesem Grund zieht er sich als Experte schon wieder zurück

RTL: Bericht über Hoeneß-Hammer – aus diesem Grund zieht er sich als Experte schon wieder zurück

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Uli Hoeneß soll Medienberichten zufolge bei RTL als Experte aufhören. Foto: imago images/kolbert-press / cord / Montage: DER WESTEN

Das war ein kurzes Vergnügen bei RTL! Uli Hoeneß soll nun doch nicht weiter als RTL-Experte die folgenden WM-Qualifikationsspiele bewerten. Nach gerade mal drei Auftritten soll jetzt das Aus ans Licht gekommen sein. Der Sender suche schon nach einen Nachfolger.

Darüber berichtet die „Bild“. Demnach habe diese Entscheidung nicht bei RTL gelegen. Der 69-jährige ehemalige Fußball-Weltmeister soll diesen Schritt gegangen sein, weil seine Aussagen zu Jéromé Boateng (32) beim FC Bayern München für mächtig Aufsehen gesorgt hatten.

RTL: Hoeneß soll sich als Experte schon wieder zurückziehen

Nach der deutschen Niederlage gegen Nordmazedonien – wir erinnern uns noch an das 1:2 – platzte es bei Uli Hoeneß heraus. Im Gespräch mit RTL-Moderator Florian König sagte er, dass er den Innenverteidiger Boateng nicht mit zur WM nehmen würde. Intern sowie extern habe das für großen Wirbel gesorgt. Unter anderem befeuerte es auch die Diskussion um Trainer Hansi Flick (56), der bekanntermaßen Boateng-Befürworter ist und diesen gerne beim FC Bayern München auch für die kommende Saison behalten hätte. Mittlerweile ist klar, dass Boateng nächstes Jahr nicht mehr für den Rekordmeister spielen wird.

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RTL gegenüber Bild: „Die Zusammenarbeit war von vorneherein nur für die drei Märzspiele vereinbart. Sie hat uns und Herrn Hoeneß sehr viel Spaß gemacht und wir sind weiter in einem guten und regelmäßigen Austausch.“

Uli Hoeneß hingegen hat sich dazu noch nicht geäußert. Wer als sein Nachfolger einspringen wird, ist noch nicht bekannt.

Uli Hoeneß war bei drei Länderspielen als RTL-Experte unterwegs. Gegen Island, Rumänien und Nordmazedonien durfte er ans Mikro und die Quali-Spiele für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar kommentieren. „Wer mich kennt, weiß, dass ich jede Aufgabe, die ich annehme, immer mit 100 Prozent ausfülle, und das verspreche ich auch in diesem Fall den Fans und Zuschauern zuhause vor dem Fernseher“, verkündete der Ex-Bayern-Präsident noch zu Beginn. Hier mehr lesen >>> Das hat dann anscheinend doch nicht so ganz hingehauen. (js)