Youth-Bank - Jahresrückblick: Förderer gefunden!
10.03.2010 | 16:15 Uhr 2010-03-10T16:15:00+0100
Wer behauptet, Jugendliche hängen heute nur noch vor dem PC ab und beteiligen sich nicht mehr am Gesellschaftsleben, der irrt gewaltig. Den Gegenbeweis tritt die "Youth Bank Essen" an, die jungen Leuten bei der Umsetzung engagierter Projekte unter die Arme greift. Dabei hatte sie im letzten Jahr selbst mit Problemen zu kämpfen: Ein neuer Sponsor musste gefunden werden.
Mit der Alfred Krupp- und Friedrich-Alfred-Krupp-Stiftung ist dies den Förderern von "jungen Medienmachern" in Essen gelungen: Die Youth Bank in der Ruhrgebietsmetropole darf sich über eine Fördersumme von insgesamt 15.000 € freuen, welche die Finanzierung neuer Projekte bis Ende 2012 sicherstellt.
Auf einer Informationsveranstaltung im Essener Unperfekthaus konnten die Youth-Bank-Mitglieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Ein Jahr voller Engagement, toller junger Menschen und kreativer Projekte.
Jugendliche fördern Jugendliche
Vom neuen Geldsegen können so genannte Mikroprojekte von Jugendlichen profitieren, die ein Gesamtbudget von etwa 2000 Euro erfordern. Die Förderung kann sowohl ideell als auch finanziell erfolgen. Das Konzept lautet: von jungen Leuten – für junge Leute.
Bisher lief das "Youth Bank-Projekt" als Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Deutschen Bank Stiftung. Ab Mitte diesen Jahres wird die Essener Gruppe Teil der "Youth Bank Deutschland e.V." werden. Als Dachverband für die 25 lokalen Youth Banks, die es bisher in Deutschland gibt, wird die Youth Bank Essen dadurch noch jugendlicher ausgerichtet sein.
Die Sponsorenunterstützung steht. Wer also eine Idee für ein cooles Projekt hat, zwischen 15 und 25 Jahren alt und voller Motivation ist, etwas eigenes auf die Beine zu stellen, der hat eine Chance, von der "Youth-Bank" unterstützt zu werden.
Auszeichnung für Queermedia
Dass sich diese finanzielle Unterstützung lohnt, wird an den Projekten deutlich, die bereits im letzten Jahr gefördert wurden. "Queermedia" ist eines davon. Das Filmprojekt rund um Homo- und Bisexualität von Jugendlichen erhielt rund 600 Euro und räumte im Dezember auf dem Youth Bank Gipfeltreffen in Berlin sogar den Preis für das "beste Medienprojekt" ab, was mit einer weiteren Förderung verbunden war.
"Olympus ingenium suum invenit", zu deutsch: "Der Olymp sucht das Supertalent" ist eine Filmproduktion des B.M.V.-Gymnasiums in Essen. Darin zeigen die Schülerinnen der Klasse 8d, dass Latein alles andere als ausgestorben ist. Zur Realisierung dieses Film-Projektes steuerte die Youth Bank Essen 400 Euro bei.
Mehr über die vorgestellten Projekte, deren Höhen und Tiefen von der Konzeption bis hin zur Umsetzung, gibt es in Kürze hier auf ZeusPower.
Weitere Informationen: www.youthbank-essen.de

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