The Black Pony – erst Bühne, dann Schulbank
23.11.2011 | 10:35 Uhr 2011-11-23T10:35:00+0100
Essen. Wenn die Jungs von The Black Pony die Bühne besteigen, kreischen die Fans fast lauter als die Band spielt. Im zweiten Teil der ZeusPower-Reportage von „Ein Tag mit The Black Pony“ lest ihr, dass nach so einem aufregendem Ereignis die schulische Ernüchterung folgt.
ZeusPower-Reporterin Katharina begleitet die Jungs von The Black Pony bereits seit mehreren Stunden. Noch ist es etwas hin bis zum Auftritt. Doch von Aufregung ist bei Trevor, Eugen, Kevin und Michael nichts zu spüren. So wird noch mit der Vorband The Split in dem Aufenthaltsraum lecker gegessen und ausgiebig geredet – natürlich über Musik. Was zuvor geschehen ist, lest ihr hier.
Aber auch an guter Laune fehlt es vor dem Konzert nicht. Der Bandälteste Michael leistet sich mit den beiden Sängern Trevor und Eugen eine heiße Gummibärchenschlacht. Wer am meisten rote Flecken am Körper hat, hat wohl gewonnen.
Ob sie immer so drauf sind? „Nein, eigentlich sind sie noch viel schlimmer“, erklärt der Tourmanager. Die Jungs bestätigen dies mit einem lauten Lachen. „Erwachsen kann ich später immer noch sein“, ergänzt der 19-jährige Eugen.
Das große Los
Kurze Zeit später heißt es dann auch schon Showtime. Sobald die Band auf der Bühne erscheint, steigt der Geräuschpegel rapide. Mit einem lauten, rockigen Intro geht es los und die vier Musiker geben direkt von Anfang an alles. Auch die Fans sind sofort dabei und können jedes einzelne Lied mitsingen. Zudem wird natürlich ohne Ende gekreischt, sodass es beinahe schwer ist, die Band zwischenzeitlich zu verstehen, wenn sie gerade einmal nicht spielen.
Besonders als es darum geht, welches Mädchen bei einem der nächsten Songs auf die Bühne geholt werden darf, gibt es kein Halten mehr. Das Glück ausgewählt zu werden und ein Song gewidmet zu bekommen, hat jedoch nur ein Fan.
Als Vorgeschmack auf das zweite Album der Band werden einige neue Songs gespielt, welche bei den Fans sehr gut ankommen. Aber auch ältere Songs wie „Crush“ oder „Goodbye islike dying“ sind dabei. Ein kleines Akustik-Set wird während des Konzertes auch noch eingeschoben.
Am nächsten Tag ist Schule
Mehr als eine Stunde lang heizt die Band Hunderten von Fans ein und feiert mit ihnen zusammen. Mit einer Zugabe, einer kleinen Wasserschlacht und einem Rauschen in den Ohren endet das erfolgreiche Konzert, aber noch nicht der ganze Abend.
Denn nachdem sich die Jungs mit Handtüchern den Schweiß vom Gesicht gewischt haben, geht es in das Foyer der Weststadthalle zur anschließenden Autogrammstunde. Dabei erhalten die Fans Autogramme und werden noch befragt, wie ihnen das Live - Konzert gefallen hat, oder ob sie das Album besser fanden.
Erst danach endet der Tourtag. Doch zurück ins Hotel geht es nicht. Noch an diesem Abend fährt die Band nach Berlin, denn Bassist Kevin muss am folgenden Tag wieder in die Schule gehen.
Hier geht es zum ersten Teil von „Ein Tag mit The Black Pony“.
Katharina Draub, Duisburg

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