Für Toleranz - gegen Gewalt
08.09.2009 | 11:20 Uhr 2009-09-08T11:20:00+0200
Wenn über 8.000 Jugendliche aufeinander treffen, zehn verschiedene Künstler bzw. Bands von 18.00 Uhr bis 23 Uhr auf großer Bühne spielen und der ganze Abend mit einem Feuerwerk endet, kann dieser Samstag doch nur ein Erfolg werden, findet ZeusPower-Reporterin Katharina Draub.
Zum neunten Mal in Folge präsentierten der Kreis Kleve und Antenne Niederrhein am vergangenen Samstag das Courage Festival in Kleve. Auf einer großen Rasenfläche versammeln sich tausende Jugendliche, viele auch in kleinen Gruppen, um diesen Abend zu genießen, einfach nur Spaß zu haben und natürlich Party zu machen. Auch kleine Kinder und Erwachsene treffen sich dort.
Um nicht zu verhungern und zu verdursten, gibt es außerdem viele kleine Buden, bei denen man dann gegen Wertmarken etwas Leckeres zu essen und zu trinken bekommt. Außerdem kann man schöne schwarze T-Shirts mit dem Logo auf der Vorderseite erwerben: Courage – für Toleranz gegen Gewalt, und auf der Rückseite mit den auftretenden Stars. Diese waren jedoch in kürzester Zeit ausverkauft.
Natürlich nicht zu übersehen ist die wirklich große Open-Air-Bühne auf dem Gelände. Dass diese Bühne eine besondere ist, erzählen Crazy Steps, die Streetdance Tanzgruppe. "Es ist die beste Bühne, auf der wir je getanzt haben. Dort hat man immer wieder echt Spaß." Und das sagen die Klever Jungs, welche jetzt wieder bei der Weltmeisterschaft in Amerika mitgemacht haben und dort ziemlich erfolgreich waren.
Da das ganze Festival im Park des Museums Schloss Moyland stattfindet, ist auch das Feeling für solch ein Abend perfekt. So auch die Band Aloha from Hell: "Die Kulisse mit dem Schloss ist der Hammer!" "Besonders abends, wenn das Schloss angeleuchtet ist, sich im Wasser spiegelt und man dann die Musik von der Bühne hört, ist es einfach unbeschreiblich schön", schwärmen viele Besucher.
Die vielen Stars an diesem Abend singen und tanzen nicht nur einfach so, sondern unterstützen auch das Motto "für Toleranz und gegen Gewalt".
Auf die Frage, was sie den Fans für den heutigen Abend mitgeben möchte, antwortet die Zweitplatzierte von DSDS Sarah Kreuz mit den Worten: "Acht geben, Spaß und Freude haben." Auch Superstar Daniel Schuhmacher findet dies "ein super Motto".
Damit dieser Abend auch ohne Schwierigkeiten funktioniert und es keine Zwischenfälle gibt, braucht so ein Festival eine gute Organisation. Diese fängt schon beim Einlass an, denn dort wird kontrolliert, ob keine unerlaubten Gegenstände, wie Flaschen und Spraydosen mitgebracht werden. Polizisten, Sanitäter und freiwillige Helfer der Jugendfeuerwehr stehen auch immer bereit. Vor der Bühne ist für äußerste Sicherheit gesorgt. Zuerst kommt ein Bereich für die kleinen Fans bis zu 1,50 Meter Größe und dann wieder eine Abtrennung für all die anderen tausend Fans. Nicht zu vergessen ist auch ein extra erhöhter Bereich für Rollstuhlfahrer.
Als ich die glücklichen Backstagekarten-Gewinner treffe, wird auch wieder die professionelle Organisation erkennbar. "Ich hätte nicht gedacht, dass das mit den Meets und Greets mit den Stars so gut klappt", so eine 12- jährige Gewinnerin. Denn Herr Großkämper, ein Hauptorganisator, gibt jedem der zwanzig Gewinner die Chance, seinen Star persönlich für ungefähr zwanzig Minuten zu treffen.
Apropos Stars. Alle Bands haben die ganze Zeit über super Laune und machen richtig Stimmung auf der Bühne. Viele sind schon zum zweiten Mal mit dabei, so die Boyband Part Six. Die Jungs freuen sich, wieder hier performen zu dürfen und ihre zweite Single vorstellen zu können. Aber es gibt auch Neulinge, wie zum Beispiel Queensberry oder Daniel Schuhmacher. Sie dürfen heute zum ersten Mal auf dem Courage Festival spielen. Dem Superstar merkt man die Nervosität während der Interviews auch ein wenig an, da er die ganze Zeit an seinem Ohrring spielt, den er dann letztendlich auch noch kurzfristig verliert. Übrigens kommt seine zweite Single bald auf den Markt, wieder von Dieter Bohlen geschrieben. Auch die Mädels von Queensberry arbeiten hart. Ihre zweite Single wird im Oktober herauskommen. Sie verraten uns auch, dass sie schon eine Tour planen.
Während der ganzen Zeit herrscht auf dem Gelände unglaublich gute, fröhliche Stimmung. Im Gegensatz zu vorne an der Bühne kann man sich hier noch ein wenig unterhalten. Sobald die Stars nämlich die Bühne betreten, herrscht direkt an der Bühne Ausnahmezustand. Es wird geschrien, lautstark mitgesungen und zur späten Stunde auch noch mit bunten Leuchtstäben für eine noch schönere Atmosphäre gesorgt. Eingeladen wurden ja auch nur die besten Künstler und natürlich die, die zu so einem Jugendfestival passen.
"Es ist einfach nur geil hier. Die Stars haben ein super Programm mit voll vielen Songs", staunt ein 14-jähriger Daniel-Fan. Das stimmt, denn unter einer halben Stunde tritt hier keiner auf. Mark Medlock zum Beispiel begeistert auch noch im September eine Stunde lang die Besucher mit Sommerhits. Alle Bands und Künstler singen und spielen live, sodass auch die Fans zum Einsatz kommen. Wie bei Daniel Schuhmacher. Bei seiner ersten Single lässt er die Fans den Refrain singen.
Wer am Schluss jedoch den besten Auftritt hingelegt hat, da sind sich die Fans nicht einig: "Alle haben eine super Show geliefert, auch die, von denen ich es nicht gedacht hätte", erzählt ein 15-jähriges Mädchen. "Ich bin vom Courage Festival absolut positiv überrascht."
Auch mein Fazit des Abends ist mehr als gut, denn es hat einfach alles gepasst: die Musik, die Stimmung, die gute Laune der Stars und das abschließende wahnsinnige Feuerwerk, dass mit einem Michael Jackson-Song eingestimmt wurde. Tausende Jugendliche, einschließlich ich, können sagen: auf ein nächstes Jahr! Genauso wie so manche Band. Queensberry: "Wir wollen auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei sein."
ZeusPower-Reporterin Katharina Draub aus Duisburg

15:36
Toll, daß sich hier offenbar nur sachkundige Leute aus der Musikbranche zu Wort melden und hier ihre Kommentare abgeben. Alle haben ja sooooooooooviel Ahnung von Musik!!!
Mark Medlock ist okay, aber ich kenne gleich mal 4 Künstler, die genau die gleiche Stimme haben wie er. Daniel Schuhmacher aber hat eine so einzigartige Stimme, daß man sie unter Millionen anderen heraushören kann. Aber es stimmt, daß er öfter mal die Töne nicht richtig trifft. Man muß ihm noch ein wenig Zeit geben, dann wirds schon nund wenn nicht, wird sich alles von selbst lösen...
09:38
Stimme Thea ind Tizz zu 100% zu, Daniel ist ein lieber Kerl, aber leider ist seine Stimme bestimmt interessant, aber er muss auch mal mehr als 50% der Töne treffen, sonst wirds nichts mit einer Zukunft als Sänger, es sei denn er will langfristig mit Bohlen arbeiten...er sollte einfach mal zu sich stehen, um endlich selbstbewußter zu werden und sich ein Beispiel diesbezügl. an Benny oder Mark M.nehmen
09:54
Aloha From Hell und Mark Medlock haben das Courage-Festival dominiert. An dieser Aussage kommt man nicht vorbei.
12:34
Freu mich für Daniel, dass er so treue Fans hat, aber gut gesungen hat er wirklich nicht, das war schon zu hören, aber er wird bestimmt besser, wenn er mal gezielten Gesangsunterricht bekommt, denn seine Stimme ist nicht schlecht, vor allem für nen Mann ungewöhnlich. Von der Stimmung waren eindeutig Qb die Gewinner, aber ich denke mal, alle hatten an diesem grandiosen Abend (war ja auch dabei) ihren Spaß
10:47
Mal ein Lob an diese gut organisierte Veranstaltung. Sicher war nicht alles live, aber ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Toll auch, dass auf dem Gelände kein Alkohol ausgeschenkt wurde. Ich war zwar in erster Linie wegen Mark Medlock dort, aber auch Aloha From Hell waren super….ein Kompliment an diese junge Band, sie haben echt gerockt.
09:24
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09:23
DANIEL IST LIVE SOO GENIAL, und ich hab ihn schon 3 mal LIVE gesehen, und in MAINZ war die stimmung richtig geil! Es gibt leider einige die ihren hass auf dieter bohlen auf ihn projezieren.. schade eigentlich , wenn man genauer hinsieht und hinhört erkennt man eindeutig , welch toller Sänger und Mensch DANIEL ist...
23:02
Manche berichten über das was sie gerne gehört hätten und nicht über das was sie gehört haben. Auch wenn man einen Sänger nicht mag, sollte man trotzdem sachlich bleiben und nicht Behauptungen aufstellen, die nicht stand halten können. Daniel hat super gesungen und super Stimmung verbreitet, ob man ihn mag oder nicht.
22:52
Ich glaubs nicht, war das wirklich eine Veranstaltung gegen Gewalt und für Toleranz? Die Besucher haben zumindest zum Teil von Toleranz keine Ahnung :-)
Ein Tipp, man schreibt einfach was einem Gefallen hat und lässt das Gemeckere.....Die einen finden die Musik gut, wieder andere das......Geschmäcker sind nun mal verschieden, das zu akzeptieren gehört auch zur Toleranz.
18:43
Wer solche unqualifizierte Kommentare schreibt wie Thea un Tizz ist nicht taub oder blind.
Sie hören und sehen schon und platzen vor Neid!
Sonst würden sie nicht so aggressive Kommentare schreiben. Armes Deutschland!
Manche haben Neid und Misskunst als Hobby.
Da kann man nichts machen. Sie sind mit ihrem eigenen Leben nicht zufrieden und müssen nur nörgeln.
Mitleid und Küsschen von mir