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Was macht eigentlich ein Feuerwehrmann?
28.07.2010 | 12:25 Uhr 2010-07-28T12:25:00+0200
Duisburg.In der Feuerwehrwache Duisburg-Homberg treffen wir unseren Interviewpartner André Merlender. Er ist 28 Jahre alt und arbeitet schon seit elf Jahren bei der Feuerwehr.
Hier das Interview:
Redaktion: Wie sind Sie zu dem Job gekommen?
Herr Merlender: Ich träumte schon als kleiner Junge davon, bei der Feuerwehr zu arbeiten. Zehn Jahre später wurde ein Platz frei.
Redaktion: Was finden Sie am spannendsten an Ihrem Beruf?
Herr Merlender: Die Abwechslung, weil man nie weiß, was auf einen zukommt.
Redaktion: Macht es Ihnen Spaß, hier zu arbeiten?
Herr Merlender: Ja, ich arbeite gerne hier. Wegen der neuen Wache und der guten Kollegen.
Redaktion: Wie trainieren Sie für den Job?
Herr Merlender Ich trainiere täglich Dienstsport (Joggen, und manche Kollegen spielen Fußball).
Redaktion: Was ist am anstrengendsten an Ihrem Beruf?
Herr Merlender: Dass man von Null auf 100 alles geben muss.
Redaktion: Ist es schwer, Kontakt zu Ihrer Familie zu haben?
Herr Merlender: Nein, überhaupt nicht, man kann die Familie anrufen oder man wird von ihnen angerufen.
Redaktion: Was für Aufträge kriegen Sie am meisten?
Herr Merlender: Die meisten Aufträge kommen vom Rettungsdienst. Dann müssen wir kranke Menschen mit dem Rettungswagen so schnell wie möglich ins Krankenhaus bringen.
Redaktion: Wie viele Anrufe bekommen Sie am Tag?
Herr Merlender: Im Rettungsdienst zehn bis zwölf und bei der Feuerwehr ein bis zwei am Tag.
Redaktion: Sind Sie froh, wenn Sie Leben retten können?
Herr Merlender: Natürlich, aber noch mehr freue ich mich, wenn es gar nicht zu einem Einsatz kommt.
Redaktion: Arbeiten Frauen bei der Feuerwehr?
Herr Merlender: Ja, in unserer Wache arbeiten zwei Frauen. In der Ausbildung sind zur Zeit zwei weitere Frauen.
Redaktion: Wieviel wiegt so eine Feuerwehrausrüstung?
Herr Merlender: Die Ausrüstung wiegt ca. 20 kg.
Redaktion: Danke für das Interview.
Herr Merlender: Bitte, gern geschehen!
Das Interview führten Lena Riese, Lara Pleß, Sofia Drewes und Berit Hayck aus der Klasse 4 A der Grundschule an der Marienstraße in Duisburg-Homberg.

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