Haddad erlöste Jahn Hiesfeld
29.04.2010 | 12:09 Uhr 2010-04-29T12:09:00+0200
Dinslaken.Nach dem Abschied von Trainer Stefan Janßen punktete Niederrheinligist TV Jahn Hiesfeld im Abstiegskampf. Die „Veilchen“ feierten einen 1:0-Erfolg über die Reserve des Wuppertaler SV. Erkan Sevinc verschoss einen Handelfmeter.
Ein verschossener Elfmeter, ein Pfostenschuss und weitere vergebene Großchancen. Die Leiden des Fußball-Niederrheinligisten TV Jahn Hiesfeld schienen auch im Heimspiel gegen den Wuppertaler SV II kein Ende zu nehmen, ehe Rafael Haddad in der 79. Minute doch noch das erlösende 1:0 (0:0) erzielte.
„Meiner Mannschaft muss ich ein großes Lob zollen“, fand Abteilungsleiter und Interimscoach Klaus Kohaupt hinterher positive Worte für den Auftritt des TV Jahn. Zuvor war er nach dem Rücktritt von Stefan Janßen noch hart mit dem Kader ins Gericht gegangen. An diesem Abend rissen sich die Hiesfelder Kicker am Riemen. Zwar bestimmten die spielstarken Gäste im ersten Durchgang die Partie, aber der TV Jahn hielt um einiges mehr dagegen, als noch drei Tage zuvor beim peinlichen 0:2 gegen den VfL Rhede.
Dass die „Veilchen“ trotz des gegnerischen Übergewichts mit einer Führung in die Pause hätten gehen können, lag an Bahadir Incilli, der im eigenen Strafraum Hand spielte (43.). Doch Erkan Sevinc nahm das WSV-Geschenk nicht an und schob den fälligen Strafstoß in die Arme von Sascha Samulewicz. Eine Woche zuvor hatte Stephan Schneider gegen Union Solingen noch sicher verwandelt. Dies hatte Sevinc wohl nicht mitbekommen.
Mit Wiederanpfiff nahm Hiesfeld dann mehr und mehr das Heft in Hand. Auch weil mit Benedikt Schröder auf Geheiß des Regionalliga-Trainers Peter Radojewski der beste Wuppertaler in der Kabine bleiben musste. Auf der Gegenseite vergab Schneider die nächste Großchance, als er aus zwei Metern an einem WSV-Abwehrbein scheiterte (55.).
Dann brach die Zeit von Rafael Haddad an. Zunächst scheiterte er noch am Außenpfosten (77.), ehe sein Schuss auf Eckballvorlage von Serhat Erdogan von Mahmoud Najdi nur noch ins eigene Tor abgelenkt werden konnte. „Das war aber eine Zangengeburt“, brachte es ein erleichterter Jahn-Anhänger auf den Punkt.
Schließlich retteten die Hiesfelder den knappen Vorsprung über die Zeit. Oliver Rademacher konnte es sich sogar leisten, in der Nachspielzeit freistehend aus fünf Metern WSV-Keeper Samulewicz anzuschießen. Im anschließenden Mannschaftskreis widmete Kapitän Michael Ohnesorge die drei Punkte dem zurückgetretenen Übungsleiter: „Der Sieg war für Stefan Janßen.“

10:42
Der schleichende spielerische Verfall der Mannschaft unter dem Ex-Trainer - trotz exzellenter Einzelspieler - war offensichtlich. Bei seiner ersten Trainerstadion soll die Entwicklung ähnlich gelaufen sein; und das wird seine Gründe haben!
12:00
jetzt spielen sie aber fussball wie sie es auch können wovon du wohl nix verstehst unter dem janßen ging das ja garnich ein fehler nähstes spiel auf der bank . was hast du davon?
08:51
@ fritten boy
Was hast DU davon? Das die Jungs (mit oder ohne Janßen) nicht absteigen, war doch klar!
20:02
hab ich doch gesagt ohne den jansen drehen die jungs erst richtig auf das war erst der anfang . ha ha jansen weggggg,
19:17
Geht doch! Die drei Punkte sollten sie nicht dem Trainer widmen,wenn Sie vorher vernünftig gespielt hätten,wär er noch da.