Zeus-Award
Recherche auf Schalke war Preis wert
21.06.2009 | 18:36 Uhr 2009-06-21T18:36:00+0200
Essen. „Sie haben sich wie Journalistenprofis verhalten.” Das Lob des WAZ-Vize-Chefredakteurs Wilhelm Klümper hatten sich Yesim Ergin und Patricia Haimann verdient.
Für ihre Reportage „Sieben Stunden Action” und für ihren aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen von Schalke 04 erhielten die Achtklässlerinnen des Bottroper Josef-Albers-Gymnasiums am Samstag den Zeus-Award in der Kategorie „Zeus auf Schalke.”
In ihrem Artikel geht es weniger um die Stars, vielmehr um den Aspekt: „So funktioniert Sponsoring – am Beispiel von Gazprom auf Schalke”. Dabei achteten die Autorinnen sehr genau darauf, nicht „in einen Werbetext abzurutschen”, wie die Jury feststellte.
Für die Mädchen kam der Preis wie eine tolle Überraschung. „Von dem Zeus-Award erfuhren wir erst, als wir den Artikel längst abgegeben hatten”, sagt Yesim. Für sie und Patricia ging es vorrangig um den Spaß beim Blick hinter die Kulissen ihres Lieblingsclubs. Dass sie dafür nun von Schalke-Sponsor Gazprom nach Berlin eingeladen werden – umso besser.
Ist die Auszeichnung Ansporn, den Journalismus zum Beruf zu machen? „Ich könnte es mir vorstellen”, so Yesim. Ihr Wahlpflichtfach Publizistik passt da schon ganz gut.
Insgesamt wurden im Essener GOP-Variete´ 14 Schüler für Zeus-Artikel ausgezeichnet, die in WAZ, NRZ, Westfälischer Rundschau und Westfalenpost erschienen sind.

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