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„In Bildung investieren“

20.07.2011 | 14:26 Uhr
„In Bildung investieren“
Markus König (l.) übergab im Auftrag von Evonik Industries ein iPad-Tablet-Computer an ZeusAward-Preisträger Luc Dewulf aus Hattingen. Zuvor hatte Wilhelm Klümper, der stellvertretende Chefredakteur der WAZ, den Achtklässler für seinen Schülerartikel gelobt. Foto: Kerstin Kokoska

Essen.Evonik Industries unterstützt das Zeus-Projekt, weil das Thema Bildung eine immer größere Bedeutung für unsere Gesellschaft hat. Und damit Jugendliche in Sachen Technik „Up-To-Date“ bleiben, stiftete das Unternehmen beim ZeusAward einen tollen Preis. Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik, im Drei-Fragen-Interview mit Zeus.

Herr Dr. Engel, Evonik Industries hat Zeus unterstützt. Warum ist es Ihrem Unternehmen wichtig, sich in den Bereichen Bildung, Medien und Schule zu engagieren?

Evonik-Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Engel

Gute Bildung trägt zur beruflichen und persönlichen Zufriedenheit bei, sie ist Voraussetzung für Wachstum, Beschäftigung und soziale Teilhabe. Aber spätestens seit „Pisa“ wissen wir: Das Bildungsniveau in Deutschland ist verbesserungswürdig. Deshalb müssen wir in Bildung investieren, und zwar auf intelligente Weise. Zeus, eines der größten medienpädagogischen Projekte in Deutschland, leistet dazu wichtige Beiträge, weil es bei Jugendlichen die Lust am Lesen und Schreiben weckt. Deshalb unterstützen wir diese Initiative gerne.

 Bei Zeus können Schülerinnen und Schüler eigene Themen in die Zeitung bringen. Welches Thema hätte Ihnen früher als Schüler in einem Zeitungsprojekt unter den Nägeln gebrannt? 

„Als ich mein Sportabitur bestanden habe, das war im Frühjahr 1974, wurde die 2. Bundesliga neu geschaffen und das Westfalenstadion in Dortmund eröffnet. Damals hätte ich die schwarz-gelben Kicker gern gefragt, wann sie aufsteigen und die Meisterschale gewinnen werden.“

Welches Fazit ziehen Sie nach Abschluss von Zeus?

 Zeus ist eine beeindruckende Erfolgstory: Die jugendlichen Blattmacher setzen sich mit Themen auseinander, die die Menschen „vor Ort“ Interessieren. Dabei lernen sie, wie Journalismus funktioniert. Und sie gewinnen Medienkompetenz, eine unverzichtbare Schlüsselqualifikation in Schule, Beruf und Freizeit. Ich wünsche dem Zeus-Projekt und den Nachwuchsjournalisten weiterhin viel Erfolg und eine gute Zukunft!

 

Maximilian Böttner

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