Ein unerwartetes Berlin-Vergnügen
06.10.2011 | 13:59 Uhr 2011-10-06T13:59:00+0200
Berlin.Dass Zeus-Reporter Simon Galka einmal über Berlin schweben würde, weil er einen Zeus-Artikel geschrieben hat? Nein, das hätte der Schüler aus Neukirchen-Vluyn nicht erwartet. Hier beschreibt Simon seine ZeusAward-Gewinnerreise.
Eigentlich wollte ich nur mit einer guten Leistung im Zeus-Projekt meine Deutschnote festigen. Aber, dass es so toll kommt, hätte ich nicht gedacht. Als mich plötzlich ein Brief des Zeus-Teams erreichte, in dem eine Einladung zur Verleihung des ZeusAwards enthalten war, war ich erstaunt und überrascht. Aber nie im Leben hätte ich mit dem gerechnet, was dem eigentlichen ZeusAward noch folgte:
Von Gazprom Germania eingeladen verreiste ich in Begleitung meiner Mutter übers Wochenende nach Berlin. Kaum waren wir In Tegel gelandet und ging es sofort wieder hoch hinauf. Mit dem so genannten Hi-Flyer Ballon stieg ich auf 150 Meter in den Berliner Himmel. Aufgrund meiner anfänglichen Angst erschien mir das Motto „Augen zu und durch“ nicht so schlecht. Aber wenn ich mal zurückdenke, wäre das doch nicht so toll gewesen. Einiges hätte ich verpasst. Also genoss ich den Flug und vor allem die herrliche Aussicht. Das schöne Wetter spielte uns dabei natürlich in die Karten. Jedoch war nach kurzen 15 Minuten schon wieder Schluss und der Ballon senkte sich gen Boden. Schade, aber das nächste Highlight ließ nicht lange auf sich warten.
In der Loge lässt es sich aushalten
Nun wurde es lecker, nämlich beim Besuch des Schokoladenherstellers „Ritter Sport“. Besonders toll, war das Erstellen einer eigenen Schokoladenkreation. Naja, bei einer ist es nicht geblieben. Aber in diesem Laden kann man eben keiner Versuchung widerstehen.
Tolle Arena, gute Stimmung und großer Sport – so hieß es am Abend in der O²-Arena beim Eishockey- Spiel der Eisbären Berlin gegen die Straubing Tigers. In der Loge von Gazprom ließ es sich gut leben, natürlich kam das leibliche Wohl dabei nicht zu kurz. Eine atemberaubende Show vor dem Spiel und nach dem 5:1 Sieg der Eisbären, einfach ein unglaubliches Erlebnis.
Nach diesem erlebnisreichen, aber anstrengenden Tag entspannten meine Mutter und ich bei der Einheitsparty am Brandenburger Tor.
Aus der Unterwelt zurück ans Tageslicht
Am nächsten Tag ging es früh mit einer persönlichen, abwechslungsreichen und informativen Stadtrundfahrt weiter. Dabei standen nicht die üblichen Anfahrpunkte wie das Brandenburger Tor oder der Reichstag im Vordergrund, sondern eher die außerhalb gelegenen, aber trotzdem schönen Sehenswürdigkeiten. Darunter auch der stillgelegte und nun als Freizeitplatz genutzte Flughafen Tempelhof. Besonders spannend waren die Geschichten unseres Tourguides rund um die Vergangenheit Berlins, unter anderem auch zum Thema Berliner Mauer.
Mit der Vergangenheit ging es kurze Zeit später weiter. Ein Besuch der Berliner Unterwelten stand an. Nicht immer waren die Geschichten unseres Tour-Führers einfach zu verkraften, denn es gelang ihm, die grausamen Erlebnisse von früher fesselnd rüberzubringen.
Nachdem wir wieder ins Tageslicht blickten, ging unsere Stadtrundfahrt weiter und endete schließlich an einem typisch amerikanischen Burgerrestaurant. Mein Magen knurrte und so kam ein leckeres Essen gerade recht.
Leider war meine Reise danach beendet, denn das Flugzeug wartete. Schade eigentlich, denn in Berlin lässt es sich gut aushalten. Ich hätte niemals gedacht, dass es so kommt, denn wie gesagt: Eigentlich sollte es nur ein guter Artikel für unsere Zeus Projektmappe werden.
Simon Galka, Zeus-Reporter, Neukirchen-Vluyn

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