Bundeswehr

Mit viel Krach ab in die Luft

11.11.2011 | 17:05 Uhr
Mit viel Krach ab in die Luft

Cochem.  Einen ganzen Tag ein Jagdbombergeschwader der Bundeswehr unter die Lupe nehmen? Für 15 Zeus-Reporter wurde dieser Wunsch Wirklichkeit. Sie statteten dem Fliegerhorst Büchel in der Nähe von Cochem einen Besuch ab.

Zugegeben, für die Ohren wäre es schon besser gewesen, die Schüler hätten sie sich bei dem Lärm ganz fest zugehalten. Aber mal ehrlich, wer nutzt seine Finger nicht lieber, um auf den Record-Knopf seines Handys zu drücken und das Spektakel zu filmen, wenn ein echter Jagdbomber der Bundeswehr direkt vor der eigenen Nase zum Start ansetzt?

Den 15 Schülern aus Attendorn, Erkrath und Velbert ging das zumindest so. Sie statteten auf Einladung der Bundeswehr dem Jagdbombergeschwader 33 auf dem Fliegerhorst Büchel beim rheinland-pfälzischen Cochem einen Besuch ab.

David Böhme von der Wartungsstaffel erklärt den Schülern das Cockpit eines Tornado-Jagdbombers.Foto: Kerstin Wördehoff

Mit großen Augen verfolgten die Zeus-Reporter unmittelbar vor der Startbahn, wie sich zwei „Tornados“, das ist der Jagdbomber-Typ, mit dem die Luftwaffe in Cochem ihre Einsätze fliegt, in den Himmel verabschiedeten. Jugendoffizier und Kapitänleutnant Alexander Vehrenkamp und Oberfeldwebel Christoph Schneider waren stets an der Seite der Schüler. Sie begleiteten sie ganze vier Stunden über das riesige Gelände des Fliegerhorstes, das so groß ist, dass es nur mit dem Bus ausgiebig erkundet werden kann.

Aus den Übungen kann schnell Ernst werden

„Üben, üben, üben“, beschrieb Oberfeldwebel Schneider den Alltag der in Büchel stationierten Bundeswehrpiloten. Doch aus den Übungen kann ganz schnell Ernst werden. Denn das Jagdbombergeschwader 33 untersteht nicht nur der Bundeswehr, sondern auch der Nato, dem militärischen Bündnis aus europäischen und nordamerikanischen Staaten. Es wird dadurch auch für internationale Einsatze wie in Afghanistan herbeigerufen.

Auf was für technische Finessen sich die Fliegerstaffel bei ihren Einsätzen verlassen kann, davon konnten sich die Schüler in den Werkstätten des Fliegerhorstes einen Eindruck verschaffen. Diese sind auch Ausbildungswerkstatt, bilden Fluggerätemechaniker und Elektroniker für Geräte und Systeme aus. Ein Blick in die Waffenkammer mit vielen verschiedenen Fliegerbomben dufte bei so einem besonderen Ausflug natürlich ebenso nicht fehlen. Dort wartete dann auch ein Modell des Tornado-Cockpits, in dem die jungen Besucher einmal selbst Platz nehmen konnten, um mit dem Lenkknüppel die richtige Richtung einzuschlagen.

Nun folgt die Pflicht

Nach dem spannenden Tag folgt für die Zeus-Reporter die Pflicht. Denn in den nächsten Tagen werden sie ihre Eindrücke in Berichte fassen. Die gibt es dann auf einer der folgenden Zeus-Seiten zu lesen.

Die Fotostrecke zum Tag auf dem Fliegerhorst findet ihr hier.

Kerstin Wördehoff

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