ZeusAward

Kampflustige Preisträger erkunden Berlin

01.09.2012 | 17:01 Uhr
Kampflustige Preisträger erkunden Berlin
Arthur Abraham boxt gegen Robert Stieglitz und die ZeusAward-Gewinner Maximilian Daum und Franceso Strobel fiebern in der vollbesetzten O2 World mit.Foto: Ivonne Peters

Berlin.   Ein Wochenende in Berlin – das ist der Preis, den Francesco Strobel und Maximilian Daum mit ihrem Zeus-Artikel gewonnen haben. In der Hauptstadt sahen sie nicht nur einen spannenden Boxkampf, sondern erlebten auch viele kulturelle Höhepunkte.

Gespannt beobachten die ZeusAward-Gewinner Franceso Strobel und Maximilian Daum den Boxring in der o2 World Berlin. Immer wieder applaudieren die rund 10.000 Zuschauer in ungeduldiger Erwartung. Und dann ist es so weit, nacheinander ziehen die Kontrahenten Arthur Abraham und Robert Stieglitz in die gut gefüllte Halle ein. Der Kampf um den WM-Titel im Supermittelgewicht beginnt. Durch ihre Ferngläser haben die beiden Schüler einen hervorragenden Blick auf das Geschehen im Ring. Abraham und Stieglitz schenken sich nichts. In der vierten Runde ist Stieglitz leicht angeschlagen, doch er erholt sich schnell wieder und kann in der siebten Runde einige gute Treffer setzen. Es geht hin und her, sodass die Spannung fast ins Unermessliche steigt. Angefeuert von ihren Fans kämpfen die Boxer über die vollen zwölf Runden. Am Schluss gewinnt Arthur Abraham verdient nach Punkten. Das freut besonders Maximilian, denn er hatte Abraham kräftig die Daumen gedrückt.

Dass die beiden Schüler des Franz-Stock-Gymnasiums in Arnsberg sportbegeistert sind, hatten sie bereits mit ihrem Zeus-Artikel bewiesen. Im Herbst 2011 führten sie ein außergewöhnlich gut recherchiertes Interview mit Wolfgang Paul, dem ehemaligen Kapitän von Borussia Dortmund, der mit seiner Mannschaft DFB-Pokalsieger und Europapokalsieger der Pokalsieger wurde. Als Francesco und Maximilian ihren Beitrag bei Zeus einreichten, ahnten sie nicht, dass sie damit ausgerechnet den Sonderpreis „Zeus-auf-Schalke“ gewinnen sollten. Doch die Jury war sich einig: „Das ist der beste Sport-Artikel.“ Und dafür wurden die beiden Jugendlichen gemeinsam mit ihren Müttern von Schalkes Hauptsponsor Gazprom nach Berlin eingeladen.

„Base Flyer“ stürzen sich vom Hoteldach

In der Hauptstadt steht allerdings nicht nur Sport auf dem Programm. Unmittelbar nach der Ankunft geht es erst einmal hoch hinaus. Im rotierenden Restaurant des Berliner Fernesehturms verschaffen sich Francesco und Maximilan einen Überblick über die Stadt. Francesco ist begeistert, dass man von hier aus die „Base-Flyer“, die sich vom Dach des Park Inn Hotels am Alexanderplatz 125 Meter in die Tiefe stürzen, beobachten kann. Er ist sich aber noch nicht ganz sicher, ob er selbst springen würde. Mit der Entscheidung kann sich der 15-Jährige aber ohnehin noch Zeit lassen, denn teilnehmen darf man erst ab 18 Jahren.

Maximilian und Fracesco stärken sich in der „Bunten Schokowelt“.

Auch kulturell hat Berlin einiges zu bieten. Das 360 Grad Panorama der antiken Metropole Pergamon, geschaffen vom Künstler Yadegar Asisi, versetzt Francesco und Maximilian in längst vergangene Zeiten. „Man hat das Gefühl, als könnte man die antike Stadt betreten“, schwärmt Maximilian. Nach so viel Programm müssen sich die beiden Gewinner erst einmal stärken. Die Gazprom-Mitarbeiterinnen Kristin Schoof und Elena Steile, die den Schülern jeden Wunsch erfüllen, haben auch schon eine Idee. Es geht in die „Bunte Schokowelt“, wo sich Francesco und Maximilian erst einmal ihre eigene Schokolade kreieren. Francesco hat sich für „irgendwas mit Erdbeeren“ entschieden, während Maximilian „so ein Crunch-Zeug“ ausgewählt hat. Anschließend darf natürlich der Genuss einer Eis-Schokolade nicht fehlen.

Alte Bauernhäuser mitten in Berlin

Bei der privaten Stadtführung am kommenden Tag haben die beiden Schüler wiederum Glück. Der „Guide“ ist ein gebürtiger Berliner, der jeden Stein der Stadt zu kennen scheint. Er zeigt ihnen nicht nur Touristen-Attraktionen wie das Brandenburger Tor, den Reichstag und das Bundeskanzleramt, sondern auch sehenswerte Orte, abseits der ausgetretenen Touristenpfade. So staunen die beiden nicht schlecht, dass zwischen Kreuzberg und Neukölln alte Bauernhäuser mit wunderschönen Gärten erhalten geblieben sind.

Am Abend sitzen Francesco und Maximilian glücklich, aber auch erschöpft im Zug, der sie zurück ins Sauerland bringt. Für beide steht fest, dass das nicht ihre letzte Reise nach Berlin war. Dort gibt es schließlich so viel zu entdecken.

Ivonne Peters

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