Holz, Sonne und eine pfiffige Idee
14.11.2011 | 14:37 Uhr 2011-11-14T14:37:00+0100
Dortmund. Ein Haus, das selbst mehr Energie produziert als es verbraucht? Das EnergiePlusHaus in Dortmund zeigt, wie es geht. Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule haben das Ausnahme-Gebäude am Dortmunder Phoenixsee auf Einladung von DEW21 unter die Lupe genommen.
Der erste Eindruck, den man gewinnt, wenn man vor dem EnergiePlusHaus direkt am Phoenixsee steht, ist folgender: „Da ist eine ganze Menge Holz.“ Gemeint sind hiermit die Unmengen an „guter deutscher Eiche“, die einem in Form von Lamellen an den Fenstern, dem Parkett-Boden und den Möbeln begrüßen.
Doch das ist bei Weitem nicht das Einzige, das den Neuntklässlern der Wilhelm-Busch-Realschule bei ihrem Besuch des ungewöhnlichen Gebäudes ins Auge sprang. Denn das EnergiePlusHaus ist ein Prototyp der Architektur, der mehr Energie produziert als er verbraucht. Ein Meilenstein im Zeichen von Klimaschutz und Energieeinsparung, der auch schon mit einem internationalen Preis ausgezeichnet wurde.
Sieger beim Solar Decathlon Wettbewerb
Den ein oder anderen Lacher konnten sich die Neuntklässler deshalb nicht verkneifen, als ihnen Nico Knodel, angehender Umweltingenieur und für die Betreuung des EnergiePlusHauses zuständig, die Dokumentation über den Wettbewerb präsentierte, der das Haus schon 2007 auch über den großen Teich hinweg in Amerika zu einer echten Berühmtheit gemacht hat.
Zu sehen war darin eine Gruppe Studenten der TU Darmstadt, die das Haus für eben jenen renommierten Solar Decathlon Wettbewerb in Washington D.C entwickelt hatte. Die mussten sich nun in der US-Hauptstadt mit typischen Deutschen-Klischees rumschlagen wie der Illusion, dass in Deutschland die Züge immer pünktlich seien.
Jede kleinste Ecke unter die Lupe genommen
Die Lacher der Schüler verebbten aber schnell und wichen nickender Zustimmung, denn das EnergiePlusHaus ging als Sieger aus dem Wettbewerb hervor. Seitdem wandert ein etwas größeres Modell nun von Großstadt zu Großstadt, um den Menschen einen Blick in die Zukunft mit größerem Umwelt- und Energiebewusstsein zu ermöglichen. Und nun auch den eifrigen Zeus-Reportern, die auf Einladung von DEW21 jede kleinste Ecke des Gebäudes ganz genau anschauten.
Bereits zuvor hatten sie sich im Unterricht ausgiebig über regenerative Energien und Klimaschutz schlau gemacht. Deshalb gingen die anschließenden Fragen an die Experten Nico Knodel, Kollege Alexander Funk sowie dem DEW21-Energieberater Thomas Rux schnell in die Tiefe – eben ganz wie echte Reporter. Das zeigte sich auch beim anschließenden Interview mit ExperteThomas Rux. Das Ergebnis gibt es dann auf einer der kommenden Zeus-Seiten.
Eine Fotostrecke über den Ausflug der Realschüler zum EnergiePlusHaus findet ihr hier.

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denen zeit ihres Schülerlebens das Klimamärchen aufgetischt wurde, das sie natürlich alle glauben.
Wenn sie später alt und grau sind, werden sie traurig da sitzen und immer noch auf den Klimawandel warten und feststellen müssen, dass sie ihr LEben lang verar****t wurden.