Energie-Tag begeistert junge Journalisten
29.09.2009 | 23:00 Uhr 2009-09-29T23:00:00+0200
Als Chefgeologe sucht Werner Dauben neue Gasfelder im Namen von Gazprom Germania. Wer seinen Vortrag am Energie-Tag auf Schalke erleben durfte, wünscht sich den Forscher als Chef-Erklärer in den Klassenraum oder in den Hörsaal.
Was ist Erdgas? Wie entsteht Erdgas? Wie finden Unternehmen wie Gazprom Erdgas und wie wird es gefördert? Und woher kommt eigentlich das Erdgas für Nordrhein-Westfalen?
Werner Dauben steht im Saal der Pressekonferenz, begrüßt die Zeus-Reporter von NRZ, WAZ, WR und WP. Sie alle sind an ihren Zeus-auf-Schalke-Shirts leicht zu erkennen, einige mussten schon ganz früh los, die Fahrt von Olpe in die Veltins-Arena dauert schon etwas länger.
Dauben, Chefgeologe bei Gazprom Germania, ist Vater von zwei Kindern, von zwei Söhnen. Vielleicht ist dies das Geheimnis seiner Begeisterung, gerade Jugendlichen ein doch schwieriges Thema zu vermitteln. Als Vater weiß er, dass junge Mädchen und Jungen mehr wollen als einen Vortrag, den sie sich auch im Brockhaus oder Schulbuch durchlesen könnten.
Multimedialer Vortrag
Für den Wissenschaftler, der in Berlin studiert und in der Hauptstadt auch den Mauerfall erlebt hat, bedeutet der Vortrag auch, möglichst viele unterschiedliche Formen der Darstellung einzubauen, den Vortrag im besten Sinne des Wortes multimedial aufzubauen. Er zeigt einen Film, eine Animation, bei einem Experiment müssen die Schüler eine Brille aufsetzen, um ihre Augen zu schützen und ein junger Reporter (Malte!) aus Duisburg kennt so viele Antworten, dass Dauben ihn direkt für Physik und/oder Chemie an der Universität einschreiben würde - wenn es denn schon ginge.
Ab ins Erdgasauto - mit Höwedes und Kenia
Ganz praktisch konnten die Zeus-Reporter den Einsatz von Erdgas nach dem Vortrag erleben - in zwei Erdgasfahrzeugen von VW. Der Schalke-Sponsor trat mit zwei Profi-Fahrern an, die geschickt, aber schnell die Fahrzeuge auf dem Testgelände am Stadion lenkten, echte Testfahrer eben. Mit dabei - die Bundesligaspieler Benedikt Höwedes und Levan Kenia.
Die beiden jungen Fußballer durften erst zahlreiche Autogramme schreiben, bevor sie in die Fahrzeuge stiegen, um einige Runden zu drehen.
Für Zeus, das medienpädagogische Projekt der Journalistenschule Ruhr und der Tageszeitungen WAZ, NRZ, WP und WR, findet U21-Europameister Höwedes lobende Worte: "Zeus finde ich gut, weil Jugendliche an das Medium Zeitung herangeführt werden. Sie lernen, was los ist in der Welt und haben die Möglichkeit, auch selbst aktiv zu werden und zu schreiben. Eine gute Sache!".
Die Beiträge der Zeus-Reporter erscheinen in den kommenden Tagen auf den Zeus-Seiten in der Tageszeitung.
Bülend Ürük

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