Schulsystem soll bleiben, wie es ist
24.11.2011 | 15:01 Uhr 2011-11-24T15:01:00+0100
Dortmund. Schüler, die unterschiedlich lernstark sind, sollten nicht auf eine Schule gehen, findet Zeus-Reporterin Saskia Zabel. Sie wünscht sich, dass das dreigliedrige Schulsystem so bleibt, wie es ist.
Hauptschüler, Realschüler und Gymnasiasten: Verschiedene Schüler mit unterschiedlichem Lernniveau. Kann man diese Schüler dann wirklich miteinander vergleichen und sie alle auf eine Schule stecken? Ich denke nicht.
Schon alleine vom Lernen her ist es schwierig, Aufgaben zu finden, die für den einen nicht zu schwer und für den anderen nicht zu leicht sind. Es kann auch dazu kommen, dass einige Schüler gemobbt werden, weil sie einfach nicht so gut sind, wie die anderen.
Endlich gibt es kleine Klassen
Vielleicht fühlen sich einige Schüler auch schlecht, weil sie einfach nicht mehr mitkommen. Bisher hat sich doch alles gut geklappt. Warum will man jetzt alles ändern? Nur weil es weniger Schüler gibt. Ist das nicht eigentlich eine Sache, die gut ist? Es wird immer gemeckert, dass zu viele Schüler in einer Klasse sind. Somit hätte man jetzt kleine Klassen und müsste nichts ändern.
Wenn es um das Thema einheitliche Abituraufgaben geht, bin ich dafür. Eigentlich geht es nur darum, dass alle das Gleiche können. Ob man dafür nun die gleichen Aufgaben benötigt, darüber kann man sich streiten. Natürlich ist es fairer und niemand kann sich benachteiligt fühlen. Außerdem ist es viel einfacher, einmal die Aufgaben zu machen, als wenn man sich die Arbeit für verschiedene Aufgaben macht.
Gleiche Abituraufgaben
Bei dem Thema Förderkinder auf Regelschulen, halte ich das für eine gute Idee. Wenn Förderkinder mit „normalen“ Kindern zusammen sind, werden sie hoffentlich mehr einbezogen und nicht so ausgegrenzt.
Außerdem lernen sie von und mit den andern Kinder vielleicht auch besser. Ich finde es nur nicht so gut, diese Kinder auf Gymnasien zu schicken, denn dort verstehen sie dann vielleicht gar nichts und das ist ja nicht der Sinn der Sache.
Ich wünsche mir, dass das dreigliedrige Schulsystem so bleibt, wie es ist. So hat es bisher ja auch geklappt. Die Abituraufgaben sollten gleich sein, damit sich niemand ungerecht behandelt fühlt. Außerdem sollten Förderkinder meiner Meinung nach auf Regelschulen gehen können.
Saskia Zabel, Wilhelm-Röntgen-Realschule, Klasse 9, Dortmund

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