Schnelles Handeln ist erforderlich
06.12.2011 | 11:38 Uhr 2011-12-06T11:38:00+0100
Dortmund. Wenn jemand einen Schlaganfall bekommt, ist es wichtig, dass der Betroffene sofort behandelt wird. Nur so können langfristige Schäden vermieden werden. Zeus-Reporter Lars Grünke hat sich mit dem Thema beschäftigt. Er schildert einen Fall aus seiner Familie.
Unter einem Schlaganfall versteht man ein „schlagartiges“ Aussetzen verschiedener Hirnfunktion, die schwerwiegende Folgen mit sich bringen können.
Die meisten Schlaganfälle entstehen durch Durchblutungsstörungen im Hirn, dadurch bekommt das Hirn nicht mehr genügend Sauerstoff. Dadurch können Teile des Gehirns absterben und zum Beispiel Sprach- oder Sehstörungen auftreten.
Mit dieser Krankheit ist nicht zu spaßen. Mein Opa hatte schon zwei Schlaganfälle. Den ersten im Sommer 2008. Daraufhin musste er am Rollator gehen, da seine linke Körperseite durch den Schlaganfall teils gelähmt war. Um Weihnachten 2009 folgte ein zweiter. Seitdem ist mein Opa so schwer betroffen, dass er nur noch wenige Meter mit einem Stock gehen kann und sonst im Rollstuhl sitzen muss.
Schlaganfälle sind nicht zu unterschätzen
Der zweite Schlaganfall war zwar nur leicht, aber seitdem ist die linke Körperhälfte komplett gelähmt. Er kann nicht mehr selbstständig die einfachsten Dinge erledigen, wie Essen zubereiten, Trinken eingießen oder duschen. Durch die dauerhafte Lähmung der linken Körperhälfte kommt nun auch der Pflegedienst regelmäßig.
Der erste Schlaganfall wurde erst spät bemerkt und konnte so auch nicht direkt behandelt werden konnte. Der zweite Anfall passierte auf der Straße, dort wurde ihm sofort geholfen.
Schlaganfälle sind nicht zu unterschätzen und sollten schnellstmöglich behandelt werden.
Lars Grünke, Theodor-Heuss-Realschule, Klasse 9c, Dortmund

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