Kastration wäre eine Alternative
14.12.2011 | 12:51 Uhr 2011-12-14T12:51:00+0100
Dortmund. Wie kommt man bitte auf die Idee, einen Hund bei lebendigem Leib zu verbrennen? Das wird seit einiger Zeit in der Ukraine als Mittel gegen die streunenden Hunde eingesetzt. Zeus-Reporterin Leonie Ioannidis ärgert sich über dieses Verhalten.
In der Ukraine rechtfertigen sie diese schrecklichen Handlungen damit, dass es zu viele Hunde gibt, wenn die EM im kommenden Jahr dort stattfindet.
Dass zu viele Hunde ein Problem sind, ist verständlich. Man sieht in den letzten Tagen oft in den Nachrichten, wie die heimatlosen Hunde in der Ukraine durch die Straßen laufen. Doch gibt es keine anderen Methoden, die Anzahl der streunenden Hunde zu vermindern? Eine Möglichkeit wäre doch zum Beispiel die Kastration, damit sich die Tiere nicht mehr vermehren können.
Massenschlachtung ist der Auslöser
Eigentlich ist der Auslöser der Massenschlachtung doch die EM, die in der Ukraine statt finden soll. Würde die EM nicht dort statt finden, dann würden sie doch gar nichts gegen die Massen der freilaufenden Hunde machen. Nur deswegen werden die armen Hunde, die eigentlich doch nichts getan haben, bewusstlos geschlagen und verbrannt. Das ist Tierquälerei.
Dabei ist eine Kastration noch nicht mal so schwer, es wird lediglich ein kleiner Schnitt gemacht. Das Tier kann weiterleben, ohne jemals wieder ein Tier zu zeugen. Wäre das nicht eine gute Idee? Ich finde schon. Schließlich sind Hunde auch Lebewesen.
Leonie Ioannidis, Wilhelm-Röntgen-Realschule, Klasse 9a, Dortmund

0mitdiskutieren