Ideen und Gefühle
28.11.2011 | 17:40 Uhr 2011-11-28T17:40:00+0100
Dortmund. Eine Maschine, die riesige Seifenblasen produziert. Ein Video über das Sezieren einer Banane: Die Zeus-Reporterinnen Martina und Alina haben der Ausstellung zum DEW 2-Kunspreis einen Besuch abgestattet und ihre Eindrücke in folgendem Text geschildert.
Seit sechs Jahren wird der DEW21 Kunstpreis verliehen und bietet heimischen Künstlern anschließend in einer Ausstellung eine Chance, sich zu präsentieren. Welche Werke wurden 2011 ausgezeichnet, haben wir Zeus-Reporterinnen uns gefragt und deshalb die Kunstpreis-Ausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte besucht.
Die Teilnehmer sind Künstler aus dem ganzen Ruhrgebiet. Die elf besten durften im Rahmen einer Gruppenausstellung ihre Werke präsentieren. DEW21 veranstaltet diesen Wettbewerb jedes Jahr im Herbst im Rahmen der Arbeit im Bereich „Soziales und Kulturelles“. Die diesjährige Gewinnerin ist Gaby Peters mit ihrem Werk „The Plate-Spinning Machine“.
Ballons steigen auf
In der Ausstellung haben wir uns anfangs umgeschaut und die verschiedenen Werke betrachtet. Da wären zum Beispiel die zwei Werke „Treiben und Aufsteigen“ von Katrin Wegemann, in denen das Treiben durch eine Seifenblasenmaschine und das Aufsteigen durch Heliumballons dargestellt werden. Diese Werke waren ziemlich interessant und haben eine gewisse Leichtigkeit zum Vorschein gebracht.
Auch „Odds and Ends“ von Lena Schmidt hat uns sehr angesprochen, da hier Stickereien auf alten Stoffen dargestellt werden und alles Unwichtige durch diese Darstellungsweise wichtig gemacht wird.
Faszinierende Ideen
Die ersten drei Plätze beim Kunstpreis sind mit Gewinnsummen zwischen 1000 und 2500 Euro dotiert, wobei der Gewinner zusätzlich eine Einzelausstellung im darauf folgenden Jahr und einen eigenen Werkkatalog erhält.
Insgesamt hat uns die Ausstellung sehr gut gefallen. Beim Betrachten der Werke haben sich unsere Empfindungen und Gefühle oft in verschiedenster Weise verändert. Wir waren fasziniert von den einzelnen Ideen der Künstler und deren Wirkung auf den Betrachter. Es war sehr aufregend, in andere Welten zu schlüpfen und sich davon mitreißen zu lassen.
Martina Schoepe und Alina Natt, Klasse 10c, Droste-Hülshoff-Realschule, Dortmund
Eine Fotostrecke zum Besuch der Schülerinnen bei der Kunstpreis-Ausstellung gibt’s hier.

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