Hunde sind gute Menschenbesitzer
12.12.2011 | 12:05 Uhr 2011-12-12T12:05:00+0100
Dortmund. Wer sich einen Hund zulegt, macht sich schon im Vorfeld viele Gedanken zur Erziehung. Zeus-Reporterin Kathrin Funk findet, dass die Menschen gegen ihre kleinen vierbeinigen Freunde keine Chance haben, denn in ihrem Augen sind Hunde gute Menschenbesitzer.
Ich bin der Meinung, dass sich zukünftige Hundebesitzer heutzutage viel zu viele Gedanken um ihren vierbeinigen Freund machen. Schließlich soll er gut erzogen werden.
Bevor man ihn hat, überlegt man, ob er in die Küche oder auf das Sofa darf. Die Entscheidung lautet: Er darf nicht auf das Sofa und schon gar nicht in die Küche! Gefressen wird nur aus dem Hundenapf, ist doch klar! Das Spielzeug wird mit Bedacht ausgewählt.
Regeln einhalten
Ist das neue Familienmitglied endlich da, kämpft man relativ schnell um die Einhaltung der vorgenommenen Regeln. Man ahnt, dass das kleine Wollknäuel einen eigenen Plan hat. Den setzt es erbarmungslos um, indem es mit einem entzückenden Augenaufschlag den neuen Besitzer anregt, zufällig ein Stück Leberwurstbrot unter den Tisch fallen zu lassen. Somit wären das lästige Küchen- und das Fressverbot aus der Welt geschafft.
Die Sache mit dem Sofa erledigt sich auch ganz schnell, wenn ein freudig schwanzwedelnder Vierbeiner mit einem Riesensatz hochspringt und sich an seinen Besitzer kuschelt.
Auch die Spielzeuge werden uninteressant, wenn sich ein gebrauchter Hausschuh in ungesichertem Bereich befindet. Gerne werden auch Besucherschuhe verschleppt. Ich glaube: Hunde sind die besseren Menschenbesitzer!
Kathrin Funk, Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Klasse 8b, Dortmund

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