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Helfen statt wegschauen

15.11.2011 | 14:59 Uhr
Helfen statt wegschauen
Viele Kinder werden Opfer von Misshandlungen. Foto: Uwe Vogler

Dortmund.  Für viele Kinder wird jeder Tag aufs Neue zum Alptraum. Sie werden getreten, geschlagen, sexuell missbraucht. Viele Mitmenschen schauen einfach weg, wenn sie Misshandlungen erahnen, dabei sollte diesen Kindern geholfen werden.

Auch wenn man sich vorstellt, wie es sein muss, kann man sich nicht in die Lage der Kinder versetzen, die jeden Tag leiden müssen. Viel zu viele Kinder werden misshandelt. Sie werden geschlagen, getreten oder sexuell missbraucht.

Schreikinder bis zum dritten Lebensjahr sind gefährdet, geschlagen oder geschüttelt zu werden. Man hört immer wieder, dass Eltern die Geduld verlieren.

Auch Teenager werden häufig Opfer von sexuellem Missbrauch. Ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist für diese Jugendlichen, damit umzugehen. Man hört oft, dass es Eltern oder Stiefeltern sind, die ihre Kinder fertig machen, anstatt sich liebevoll um sie zu kümmern.

Ausreden für blaue Flecke

Der letzte Ausweg dieser Jugendlichen ist oft der Gedanke an Selbstmord. Viele dieser Kinder und Jugendlichen wollen nicht über die Erfahrungen von Misshandlungen reden, weil sie sich schämen. Deswegen denken sie sich Ausreden für jeden blauen Fleck aus. Sie sagen zum Beispiel, dass sie die Treppe hinuntergefallen sind.

Manchen Kindern sieht man an, dass sie misshandelt wurden. Ich finde es schrecklich und bin der Meinung, dass man den Kindern helfen sollte. Schaut man weg, wenn man etwas ahnt, hilft das niemandem. Wenn man hilft, gibt man den Kindern eine Chance auf eine schöne Kindheit und verhindert so vielleicht, dass sie in der Zukunft weiterhin diese schrecklichen Misshandlungen über sich ergehen lassen müssen.

Julia Dreher, Wilhelm-Busch-Realschule, Klasse 9a, Dortmund

Zeus-Reporterin

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