Kommentar

Ist das FSK-Siegel eine sinnvolle Vorschrift oder nur naive Empfehlung?

08.11.2012 | 11:01 Uhr
Ist das FSK-Siegel eine sinnvolle Vorschrift oder nur naive Empfehlung?
Foto: Fabian Paffendorf

Hagen.   Manche Filme sind erst ab zwölf Jahren freigegeben, andere erst ab 16. Wieder andere Filme dürfen nur Erwachsene gucken. Ist das gut? Zeus-Reporterin Jessica Steinkühler kommentiert die Arbeit der „Freiwilligen Selbstkontrolle“ FSK.

Man sieht es auf DVDs, Blu-Rays, Videospielen und auf manchen CDs: das FSK-Prüfsiegel. Da Medien nur mit dieser Altersfreigabe verkauft oder öffentlich gezeigt werden dürfen, stellt sich die Frage, ob eine Einstufung in feste Altersabschnitte wirklich ideal ist.

Ein Gremium aus 190 ehrenamtlichen Psychologen, Medienwissenschaftlern und Menschen, die den Umgang mit Kinder sehr gut kennen, bewertet bei der FSK diverse Medien. Die Prüfungen werden durch verkaufte Artikel, die schon geprüft wurden, finanziert. Der erste kontrollierte Film erschien am 19.Juli 1949. Deutschland unterscheidet sich stark von Ländern wie den USA, wo Jugendliche fast alle Medien sehen können. Auch Österreich hat nicht so strenge Vorschriften. Dort werden nur Kinofilme gekennzeichnet.

Letztendlich sollte aber jeder selbst entscheiden können, welche Medien er sehen möchte, ob er diese auch geistig verkraftet und ob Deutschlands „Jugendschutzregeln“ bei Medien zu stark sind. Natürlich sollten sehr kleine Kinder nicht die Möglichkeit bekommen, sogenannte Ego-Shooter oder sehr brutale Filme sehen zu können.

Jessica Steinkühler, Klasse 11

Gesamtschule Haspe, Hagen

Jessica Steinkühler

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