„Genug Potenzial im Team“
15.12.2011 | 14:34 Uhr 2011-12-15T14:34:00+0100
Hagen. Phoenix Hagen Trainer Ingo Freyer und Basketball-Spieler Dominik Wilkins sprachen im Zeus-Interview über die Lage des Vereins.
Nach den zuletzt eher schwachen Spielen der Basketball-Mannschaft Phoenix Hagen standen Trainer Ingo Freyer und Spieler Dominik Wilkins den Zeus-Reportern Rede und Antwort. Vor dem Training sprachen sie über ihren Beruf, den Verein und ihre Freizeit.
Herr Freyer, sind Sie mit der aktuellen Lage bei Phoenix Hagen zufrieden?
Freyer: Ich bin zufrieden, denn jedes Jahr werden wir besser und es ist ein Erfolg für sich, dass wir nach dem Aufstieg noch nicht wieder abgestiegen sind.
Fühlen Sie sich in Ihrem Verein wohl?
Freyer: Klar fühle ich mich wohl. Auch schon damals, als der Verein noch Brandt Hagen hieß und ich hier spielte.
Wilkins: Das erste Jahr ist ja immer ein bisschen schwierig, aber ich wurde gut aufgenommen und habe mich in Hagen eingelebt, wo auch Teile meiner Familie leben.
Wie sind Sie denn zum Basketballspielen gekommen, Herr Wilkins?
Wilkins: Als ich noch in den USA lebte, spielte ich schon immer gerne Basketball. Und nach der Zeit an der Universität wurde ich von einem Club in den USA verpflichtet.
Wie viele Stunden in der Woche beschäftigen Sie sich mit Ihrem Job?
Freyer: Ich arbeite ca. 40 bis 45 Stunden in der Woche. Als Trainer beschäftigen wir uns ja nicht nur mit Training, sondern analysieren das Spiel des Gegners oder bereiten uns auf das nächste Spiel vor.
Wilkins: Ich als Spieler dagegen beschäftige mich mit dem Job als Basketballspieler nur circa 25 bis 30 Stunden.
Wie kommen Sie damit zurecht, dass Ihr Team jedes Jahr umgebaut wird, Herr Freyer?
Freyer: Es ist schon schade, dass wir Spieler, die sich bei uns gut entwickelt haben, wegen fehlender finanzieller Mittel abgeben mussten. Die Wechsel der Spieler kann man als Trainer mit dem Manager länger im Voraus planen. Trotzdem haben wir jedes Jahr genug Potenzial im Team, um in der Liga zu bestehen.
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit, die Sie nicht fürs Basketballgeschäft nutzen?
Freyer: Meine Familie lebt in Hamburg. Ich besuche sie oft, so dass ich dadurch noch weniger Freizeit habe.
Wilkins: Ich gucke mir sehr gerne Baseball oder American Football im Fernsehen an. Manchmal treffen sich die Spieler für eine Runde Poker, was aber nicht oft geschieht.
Niklas Weyreuter, Mats Ebbinghaus, Klasse 8c, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Wetter

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