Gazprom bringt Gas aus Sibirien bis zu uns
08.10.2009 | 17:14 Uhr 2009-10-08T17:14:00+0200Wetter/Gelsenkirchen. Seit mehr als zwei Jahren wird der FC Schalke 04 vom russischen Konzern Gazprom gesponsert – einem der größten Erdgasprodzenten der Welt. Beim Zeus-Besuch in der Veltins-Arena gab es zahlreiche Informationen über den Konzern.
So unterstützt Gazprom nicht nur den FC Schalke 04, sondern auch einen Partner-Club der Königsblauen: den ehemaligen Uefa-Cup-Gewinner Zenit St. Petersburg. Außerdem sponsert Gazprom das russische Skispringteam.
Das Erdgas, das in allen Industrieländern benötigt wird, kommt aus Sibirien. „Dort dauert es zwischen drei Jahre und sechs Jahren, um das Erdgas zu fördern und es durch die unterirdischen Rohrleitungen, die 160 000 Kilometer lang sind, in die jeweiligen Zielgebiete zu befördern”, sagt der 46-jährige Explorations- und Produktionsgeologe Werner Dauben.
Vorrat für 200 Jahre
Es sind noch rund 30 Billionen Kubikmeter Erdgasvorräte vorhanden. Dauben, der seit vier Jahren bei Gazprom arbeitet, erklärt: „Mit diesen Vorräten können wir noch mindestens 200 Jahre leben.” Deswegen sei Erdgas nicht besonders teuer.
Das Gas braucht man außer zum Heizen noch zum Produzieren, zum Kochen und seit einigen Jahren auch zum Autofahren. Die Schalker Profis Levan Kenia und Benedikt Höwedes sind von der Dynamik des Gasautos begeistert: „Wir sind wirklich überrascht. Zwischen Benzinauto und Gasauto ist kein Unterschied zu merken.”
Joscha Kortmann, Klasse 8a, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Wetter

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