Treffen mit Schalke-Profi...

Ein herzliches "Glückauf" für die Reporter

16.12.2008 | 11:24 Uhr
Ein herzliches "Glückauf" für die Reporter

Triste Gänge mit weißen Wänden, große, bunte Werbetafeln und dämmerigen Licht bilden ein wirres Netz in den Katakomben der heiligen Hallen. Das Murmeln der langsam voranschreitenden Menschen hallt von den fast kahlen Wänden wider und sie erblicken das Licht am Ende des Tunnels.

Nein, es handelt sich nicht um Figuren aus einem Roman - es sind vielmehr Schüler und Schülerinnen, die im Rahmen des Zeus-Projekts die Chance bekommen, Fußball- Schalke gemeinsam mit ihrem Hauptsponsor Gazprom mal von einer ganz anderen Seite zu erleben.

In diesem Moment betreten sie durch den Spielergang das Fußballfeld der Gelsenkirchener Veltins Arena und um sie herum erstrecken sich die 61 482 Menschen fassenden Ränge, die auch ohne die Fans eine beeindruckende Kulisse erschaffen. Kurz wundern sich die jungen Journalisten über den schlichten grauen Untergrund, doch Projektleiterin Katrin Herbstreit weiß zu helfen, denn „der Rasen ist nur bei Spieltagen hier, im Moment befindet er sich draußen." Ein schnelles Foto auf dem Stammplatz von Schalke-Coach Fred Rutten und weiter geht es in die Mixed-Zone, wo die Profis nach den Spielen von den Journalisten empfangen werden und wo es zum Erstaunen aller Beteiligten auch eine Kapelle gibt, in der man sogar heiraten kann. „Hier beten auch Zé Roberto, Marcelo Bordon und Rafinha vor den Spielen", erzählt Katrin Herbstreit dem Zeus-Team.

Blick in die Kantine

Danach dürfen die rund 40 Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen sogar einen kurzen Blick in die Kabine werfen. Schließlich betreten Dzenita Kasumovic, Larissa Lueg, Julia Vieth und Nina Thérèse Dörnemann vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Wetter gemeinsam mit den anderen ZEUS-Reportern den Pressekonferenzraum. Ausgestattet mit einem T-Shirt, einem Presseausweis sowie einem Reporterblock sind sie bestens ausgerüstet, um einem Vortrag von Gazprom-Geologe Werner Dauben zu lauschen. Dabei wird den Schülern das eigentlich Thema des heutigen Tages „Kochen auf Schalke" und die Verbindung mit Gazprom näher erklärt.

Werbepartner erzählt

Beispielsweise erklärt ihnen der Geologe an dieser Stelle sehr ausführlich, wie das russische Erdgas von den Fördertürmen über die vielen Verdichterstationen bis hin zum privaten oder gewerblichen Verbraucher von Sibirien nach Schalke gelangt. Während der Winterzeit in Sibirien wird durch tiefes Bohren von LKWs das Gas aus der Erde gewonnen. Die größten Vorkommen befinden sich in Russland, im Iran und in Katar. Dieses Erdgas wird durch 155 500 Pipelines bis nach Deutschland exportiert.

Im „Glückauf Club" Auf Schalke werden die Schüler und Schülerinnen freundlich von Chefkoch Olaf Diekamp und seinem Team aufgenommen. Bestens vorbereitet, werden sie nun in Gruppen aufgeteilt. Auf der Speisekarte steht ein Drei-Gänge-Menü, bestehend aus Gemüsesticks mit Quarksauce sowie Spagetti Bolognese als Hauptgericht und als Dessert gab es ein Schokoladenpudding. Dann hat das Warten endlich ein Ende.

Begegnung mit Kuranyi

Schalkes Stürmer Kevin Kuranyi betritt den Club und wird mit großer Begeisterung und vielen Kameraobjektiven in Empfang genommen. „Ich habe Hunger", sagt der EM-Teilnehmer von 2008. Schließlich gibt Kevin Kuranyi noch Autogramme für jeden Zeus-Reporter, es werden zusätzlich noch einige Erinnerungsfotos geschossen und letztlich dürfen die jungen Reporter und Reporterinnen dem Schalker noch einige Frage stellen.

Abschied mit "Glückauf"

So erfährt man bei der Fragerunde mit dem Profi unter anderem, dass er einen Sohn namens Carlo hat und auf Frage eines Zeus-Schülers „Wirst du am Samstag gegen Gladbach wieder ein Tor schießen?" antwortet Kuranyi nur mit einem Nicken - dies genügt auch. Mit einem „Glückauf" verabschieden wir uns von Kevin Kuranyi, der diesmal nicht - wie zuvor in der Nationalelf - vorzeitig die Flucht ergriffen hat.

Dzenita Kasumovic, Julia Vieth, Larissa Lueg, Nina Thérèse Dörnemann, Klasse 8a, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Wetter

Zeus-Reporterinnen

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