Ausländer und Deutsche sollten sich gegenseitig akzeptieren
15.06.2011 | 11:54 Uhr 2011-06-15T11:54:00+0200
Wesel.Deutschland besitzt einen hohen Anteil an Ausländern. Aber sind diese auch wirklich integriert? Zeus-Reporterinnen fragten nach.
Wir haben mit den Schülern Lucy Schwab, Denise Cziudey, Jasmin Abou El -Hassan, Yoldas Solan, Tolga Hava, Nicolas Wierzchnicki und Maria Tertlidou der Konrad-Duden-Realschule in Wesel geredet.
Sie alle haben Migrationshintergründe. Sie fühlen sich zwar wohl in Deutschland, haben es aber nicht immer leicht als Ausländer. Obwohl die meisten der Schüler hier geboren sind, fühlen sie sich nicht als Deutsche, sondern eher als Ausländer, was meist auch damit zu tun hat,dass sie so behandelt werden oder sich nicht richtig anpassen (können). Die Schüler teilten uns auch mit, dass nicht die Nationalität oder die Hautfarbe im Vordergrund stehen, sondern eher der Charakter einer Person.
Besseres Verhältnis untereinander
Auf die Frage „Wie ist das Verhältnis deiner Meinung nach zwischen Ausländern und Deutschen?“, antwortete der Schüler Tolga Hava, dass Ausländer untereinander ein besseres Verhältnis haben, im Gegensatz zu Ausländern und Deutschen.
Yoldas Solan dagegen meint, dass manche es schwer haben, sich zu integrieren, weil zu Hause oft kein Deutsch, sondern die Muttersprache gesprochen wird. Ob das wirklich so ist, bleibt allerdings offen.
Es ist wichtig, sich anzupassen
Wir finden,dass der Respekt voreinander wichtig ist für ein gemischtes Volk, egal, wo man ist oder wo man herkommt. Man muss sich gegenseitig akzeptieren und entsprechend anpassen.
Egal, wie man aussieht oder welche Sprache man spricht, haben wir eines jedoch gemeinsam:
Dass wir im Wesentlichen Menschen und somit gleich sind.
Katharina Gillich, Sarah Isanza, Hülya Talmac, Necla Talmac, 8c, Konrad-Duden-Realschule, Wesel

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