Kletterpark

Nervenkitzel pur

03.11.2011 | 16:00 Uhr
Nervenkitzel pur
Der Kletterpark am Bismarckturm in Velbert-Langenberg erfreut sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit .

Langenberg.   Dreizehn Meter über dem Erdboden, vier verschiedene Abenteuer, 140 Gurte - der Kletterpark in Velbert-Langenberg bietet Jung und Alt Nervenkitzel pur. Im Interview: Parkleiter Dany Fenzl.

Am Langenberger Sender, in einem der schönsten Kletterparks Deutschlands, können Jung und Alt Spaß und Nervenkitzel erleben. 140 Gurte, vier Abenteuer und eine Todesschleuder. Das Fernsehen und war auch schon hier. Den Zeus-Reportern Felix Reichmann und Mike Winter hat Parkleiter Dany Fenzl wichtige Fakten erzählt.

Welche Adresse hat der Kletterpark überhaupt?

Dany Fenzl: Das ist die Hordtstraße mit der Hausnummer 18.


Wie viele Mitarbeiter sind täglich anwesend?

Täglich sind zwischen vier und acht Mitarbeiter vor Ort, allerdings sind wir insgesamt dreißig bis vierzig Mitarbeiter, wenn man unseren anderen Kletterpark in Bad-Neuenahr mitzählt.

Gibt es in der Umgebung noch andere Aktivitäten?

Ja, neben unserem Park befinden sich Wanderwege und ein Minigolfplatz

Wie sind Sie ausgerechnet auf den Ort Langenberg gekommen?

Hier gibt es einen sehr schönen Wald mit optimalen Höhenunterschieden der Bäume. Außerdem stehen hier sehr viele Buchen und Eichen, welche sich zum Befestigen der Seile sehr gut eignen, da sie sehr massiv sind. Und schließlich lag in diesem Waldgebiet bereits eine gute Infrastruktur vor

Von wann bis wann haben Sie geöffnet?

In der Woche nur freitags, aber auch am Wochenende, an Feiertagen und in den gesamten Ferien täglich außer montags. Die erste Einweisung ist immer um zehn Uhr und die letzte zweieinhalb Stunden vor Sonnenuntergang. Das heißt, die Öffnungszeiten ändern sich mit den Jahreszeiten

Was machen Sie im Winter, wenn der Kletterpark geschlossen hat?

Ich persönlich mache Urlaub. Allerdings gibt es andere Mitarbeiter, die in der Zeit im Büro arbeiten.

Seit wann gibt es den Kletterpark schon?

Seit 2009, um genau zu sein seit dem 12. Juli 2009.

Was ist Ihr erlernter Beruf?

Chemikant. Man muss keinen bestimmten Beruf für den Hochseilgarten erlernen, aber man muss einen Kurs als Hochseilgartentrainer belegen.

Welche Tätigkeit üben Sie hier im Waldkletterpark aus?

Ich bin für die Einweisungen, die Höhenrettung und die Organisation von Gruppenevents zuständig.

Haben Sie eine Homepage?

Ja, sie lautet ,,www.wald-abenteuer.de‘‘

Haben Sie ein Markenzeichen?

Ja, es ist ein Farnblatt, weil es grün ist und für Natur steht.

Gab es schon einmal ein besonderes Ereignis hier im Kletterpark?

Wir haben schon mal mit Firmen Bogenschießen und Geocaching gemacht.

Wie groß ist der gesamte Kletterpark?

Aktuell ist er fünf Hektar groß, aber wir wollen später vielleicht den Kletterpark erweitern oder umbauen, da die Leute wieder etwas Neues ausprobieren wollen.

Wie hoch ist die höchste Stelle im gesamten Park?

Der Park ist an drei Stellen dreizehn Meter hoch.

Sie haben ein neues Sicherungssystem. Wie funktioniert es?

Das neue Sicherungssystem funktioniert mechanisch über einen Bowdenzug, so dass immer nur einer von den zwei Karabinern geöffnet werden kann. Dadurch ist es viel sicherer als das alte.

Welches ist Ihr Lieblingsadventure im Park?

Adventure vier, wegen dem großen Tarzan-Sprung und der besonders schnellen Seilbahn.

Von wie vielen Leuten wird der Park täglich besucht?

Wochentags kommen rund 100 Leute, am Wochenende sind es circa 300 Personen.

Wie lange dauert der große Kletterparcours?

Ich schätze mal ungefähr drei Stunden.

Und der Kleine?

Der ist etwas kleiner, daher maximal eine Stunde.

Felix Reichmann und Mike Winter, 8c, Gymnasium Langenberg

Zeus-Reporter

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