Wie umweltfreundlich ist Unna?
30.04.2008 | 14:10 Uhr 2008-04-30T14:10:00+0200Unna. Nach der Auswertung einer Umfrage in der Fußgängerzone Unnas zum Thema Klimawandel und Umweltschutz kann man schließen, dass die meisten Unnaer Bürger bereit sind, etwas gegen den Klimawandel zu tun.
Viele der rund 50 befragten Bürger waren sich nicht einig, ob der Klimawandel ein sehr großes oder eher kleines Problem sei. Ein Befragter meinte: "Der Klimawandel wäre gar kein Problem, da es auch schon Eiszeiten gab, das ist ganz natürlich!" Außerdem wusste niemand so genau, welche häufigen Naturkatastrophen genau auf den Klimawandel zurückzuführen sind.
32 Personen dachten zum Beispiel, dass Erdbeben und Vulkanausbrüche auf den Klimawandel zurückzuführen sind. Nicht jeder Anwohner wäre bereit die Raumtemperaturen zu senken. Auch der Experte rät davon ab, da hohe Luftfeuchtigkeit, die bei zu geringem Heizen entstehen kann, Schimmel fördert.
Doch in einem waren sich die befragten Unnaer Bürger einig: Kurze Strecken werden zu Fuß zurück gelegt. Trotzdem wollen vor allem junge Familien nicht ganz auf ihr Auto verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Außerdem sind die Befragten in der Regel nicht bereit, ihren Urlaub in ferneren Ländern zu vermindern oder gar ganz darauf zu verzichten.
"So lange der Staat den CO2-Verbrauch fördert, indem er Billigflüge zulässt", so kritisiert ein Mann, wäre er nicht bereit an dieser Umfrage teilzunehmen.
Erschreckend war jedoch, dass nur 150 Solar- beziehungsweise Photovoltaikanlagen auf Unnas Dächern installiert sind. Der Umfrage nach wären viel mehr Menschen bereit, die Sonnenenergie zu nutzen. Doch leider macht die Finanzierung dieser Anlagen vielen Probleme. Jana Meßenkamp und Laura Holste, 8e Geschwister-Scholl-Gymnasium

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