Unna

Schwimmende Kakerlaken in Dortmund

02.05.2008 | 15:20 Uhr

Dortmund. Eine schwimmende Kakerlake war eine der Attraktionen der diesjährigen Intermodellbaumesse in der Dortmunder Westfalenhalle. ...

... Allerdings war sie ferngesteuert und drehte ihre Runden zusammen mit anderen originellen Booten auf dem 400 qm großen Teich in der Halle. Neben dem Kakerlaken-Boot gab es Dampfboote, Musikboote, aus deren Lautsprechern die Hits der 80er Jahre schallten und ein zirka drei Meter langes Modellschiff, das bewundernde Blicke auf sich zog.

Die größte europäische Modellbaumesse feierte dieses Jahr ihr 30. Jubiläum in den Dortmunder Westfalenhallen. Auf 48 000 Quadratmetern stellen in den acht Hallen etwa 450 Aussteller ihre Modelle vor. Mehr als 100 000 Modellbau-Begeisterte besuchen die Ausstellung. Frauen sind dabei in der absoluten Minderheit. Die Männer, die auch meistens schon älter sind, decken sich mit Bauteilen ein, kaufen aber auch ganze Bausätze oder fertige Modelle. Auch Fach-Zeitschriften und Broschüren sind begehrt.

Dass der Messe die jungen Leute fehlen, ist eigentlich schade, denn wir haben eine ganze Menge interessanter Dinge gesehen. Besonders begeistert waren wir von der Autorennstrecke, auf der spektakuläre Rennen ausgetragen wurden. Ein blauer "Kyosho" war unser Favorit. In die Rennstrecke eingelassene Rampen ließen die Flitzer von der Bahn abheben und durch die Luft fliegen. In einer anderen Halle flog dagegen ein Zeppelin. Es gab auch einige Flugzeuge und Hubschrauber, die gerade mal so klein waren wie ein Kugelschreiber.

Ein weiterer Anziehungspunkt war der Fuhrpark, dort fuhren riesige Modell-Trucks von ein bis zwei Metern Länge. Sie fuhren in einer nachgebauten Stadt herum, schleppten andere Fahrzeuge ab, wurden beladen mit Holz und Erde oder fuhren auf einem Offroad-Parcours herum. Außer durch ihre Größe waren sie von den Originalen nicht zu unterscheiden.

Für Aufmerksamkeit sorgten natürlich auch die zahlreichen Modell-Eisenbahnen, Straßenbahnen und Dampfloks, die allerdings oft so teuer sind, dass Jugendliche sie sich sowieso nicht leisten können. Marc Hiddemann, Timo Stoltefuß, Marco Dettner, Nico Köster und Umut Cakir, Klasse 8 Peter-Weiss-Gesamtschule

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