Vierbeiner

Letzter Ausweg: Tierheim

11.06.2010 | 11:30 Uhr
Letzter Ausweg: Tierheim

Unna.Fast jedes Kind träumt davon, ein Haustier zu haben. Doch wenn die Vierbeiner zur Belastung werden, landen nicht wenige von ihnen im Tierheim. Zeus-Reporterin Sophie Walzel hat sich dort umgesehen.

Ein Hund oder eine Katze zum Geburtstag: Davon träumen viele Kinder. Dass dies für die meisten nur ein Traum bleibt, ist nicht selten, denn die lieben Tierchen sind nicht nur schön anzusehen, sondern sie kosten auch viel Zeit und Pflege.

Die Eltern kennen oft die Probleme und Aufgaben, die mit einem Haustier verbunden sind, und möchten sich nicht um die Tiere kümmern, wenn die Kinder mal keine Zeit (oder Lust) haben. Ob es darum geht, bei Wind und Wetter mit dem Hund rauszugehen oder wöchentlich den Hasenstall sauber zu machen, alles kostet Zeit. Wenn diese Aufgaben dann zur Belastung werden, fällt manchen nur eine Lösung ein: Sie geben das Tier ab.

Keine einfache Entscheidung

Dass das keine einfache Entscheidung ist, ist allen klar. Aber wenn man das Füttern oder Saubermachen der Haustiere als Strafe sieht, ist das der einzig sinnvolle Weg. Man kann in so einem Fall ins Tierheim gehen, wo man übrigens auch Tiere kaufen kann, auch in Unna oder Schwerte gibt es eins. Hier werden Hunde, Katzen und kleine Heimtiere (Nager / Vögel) untergebracht. Aber nicht nur abgegebene Tiere werden aufgenommen, sondern auch ausgesetzte oder Tiere von verstorbenen Menschen.

Man kann sich in diesen Tierheimen auch freiwillig um Tiere kümmern. Das ist eine gute Alternative, man spart Kosten für ein eigenes Tier und auch die Frage „Wo bleibt mein Tier, wenn ich mal wegfahre?“ fällt weg. Man kann so die Nähe zu Tieren suchen. Man kann den Tierheimen auch Spenden zukommen lassen, wovon die Tiere dann gut versorgt werden. Also nicht immer traurig sein, wenn Mama oder Papa kein Haustier wollen. Es gibt auch andere Möglichkeiten, Zeit mit Tieren zu verbringen.

Sophie Walzel, Klasse 8c, Ernst-Barlach-Gymnasium, Unna

Zeus-Reporterin

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