Landwirtschaft und der Klimawandel
13.05.2008 | 19:33 Uhr 2008-05-13T19:33:50+0200Unna. Spektakuläre Wetterereignisse lassen Prognosen zum Klima immer düsterer werden. Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Landwirtschaft aus? Wird es Probleme mit der Nahrungsmittelversorgung in der BRD geben?
Das Klima verändert sich, vor allem auf der nördlichen Erdhalbkugel. Es wird im Sommer trockener und heißer, im Winter milder und feuchter. Es muss auch häufiger mit Wetterkapriolen gerechnet werden. Der Klimawandel, der in den nächsten 20 bis 30 Jahren stattfinden wird, ist nicht mehr aufzuhalten.
Die Gefahren und Veränderungen in der Landwirtschaft sind folgende: durch Trockenperioden und Dürren wird es zu großen Ertragsausfällen im Pflanzenbau kommen. Auch der höhere Befall der Pflanzen mit Schädlingen und Krankheiten wird die Landwirte beschäftigen. Neue Tierseuchen, wie z.B. die Blauzungenkrankheit, werden sich ausbreiten, da die Überträger den milden Winter überstehen.
Es müssen sich neue Techniken und Verfahren in der Landwirtschaft entwickeln. Trockene und hitzetolerante Pflanzenarten müssen gezüchtet werden, Hilfsmittel wie Beregnungsanlagen eingesetzt werden. Um Erosionen und Austrocknungen zu verhindern, werden vermehrt Zwischenfrüchte angebaut.
Gut durchdachte Fruchtfolgen sind wichtig, damit sich keine Schädlinge und Krankheiten vermehren. Gegen die Tierseuchen müssen neue Impfstoffe entwickelt werden. Viele der genannten Lösungsansätze praktiziere die Landwirte schon.
Der Klimawandel wird Folgen für die Landwirtschaft haben, dass darf nicht verharmlost, aber auch nicht dramatisiert werden. Die Landwirte müssen und mussten sich immer sich verändernden Klimabedingungen stellen. Esad Demic, 8b Peter-Weiss-Gesamtschule

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