Atlantis
Jahrhunderte langes Rätselraten um die verlorene Stadt
19.05.2009 | 16:59 Uhr 2009-05-19T16:59:00+0200Holzwickede. Atlantis gibt es nicht. Zu diesem Ergebnis kommt jeder, der sich einmal länger mit dem Rätsel um die geheime Insel Poseidons beschäftigt hat. Aber ist das wirklich so? Es gibt viele Punkte, die dafür sprechen.
Seit jeher reden wir von einer Stadt, die im Meer versank. Aber gab es Atlantis wirklich oder ist es einfach nur eine Geschichte, eine Legende, die sich ein einzelner Philosoph ausdachte? Ist denn nicht beschrieben, dass Atlantis eine wichtige Handelsstadt und kaum wegen ihrer Größe zu übersehen war? Wie kann dann solch eine Stadt einfach im Meer verschwunden sein?
Darüber diskutieren Wissenschaftler und Philosophen schon seit Jahrhunderten. Immer wieder gibt es Meldungen, dass Atlantis entdeckt worden sei. Doch nie wurde der endgültige Beweis gefunden. Vielleicht haben wir einfach nie genug gesucht, weil uns unser Gewissen ständig einflüstert, dass es diese Stadt nicht gibt. Doch mittlerweile glauben immer mehr Menschen daran, dass Atlantis wirklich existierte und vielleicht irgendwo am Meeresgrund immer noch die von Seegras überzogenen Ruinen darauf harren, dass irgendwann wieder ein Mensch durch ihre verlassenen Straßen und Gemäuer schleicht.
Der erste Mensch, der jemals über Atlantis berichtete, war der griechische Philosoph Platon. Er beschrieb Atlantis als große Insel und meinte, sie liege mitten im Atlantischen Ozean. Mittlerweile wurden mehrere Orte ermittelt, an denen Atlantis möglicherweise gelegen haben könnte. Nicht zuletzt wurde von einem Mann bei einem Internet-Unterwasser-Programm eine Felsstruktur unter Wasser entdeckt, die nicht natürlichen Ursprungs sein kann. Sie ist rechteckig und Platon sprach von einer runden Form des Inselreichs.
Atlantis wurde von mehreren Wassergräben geschützt, die kreisförmig um den ganzen Herrschaftsbereich angelegt waren. Und doch wurde Atlantis überflutet. Ohne eine Warnung versank die Stadt innerhalb eines Tages und einer Nacht in den schwarzen Fluten.
Und mit ihr all die Dinge, die dem Menschen heute dafür reichen würden, an die Existenz von Atlantis zu glauben.
Hanna Karthaus,
Leonie Natzel,
Clara-Schumann- Gymnasium,Holzwickede

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