Heute schon gegruschelt?
09.06.2010 | 16:14 Uhr 2010-06-09T16:14:00+0200
Holzwickede. Egal ob Facebook, Myspace oder SchülerVZ: Fast jeder Jugendliche ist online in sozialen Netzen unterwegs. Zeus-Reporter blicken durch den digitalen Netzwerk-Dschungel.
Heutzutage hat fast jeder Jugendliche einen eigenen Account in einem Sozialnetzwerk im Internet. Diese Netzwerke bieten die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen, Informationen auszutauschen oder auch einfach nur Spaß zu haben.
Bei allen drei oben genannten Plattformen kann man sein Profil nach eigenem Belieben darstellen, chatten oder sich auch einfach nur Nachrichten schicken.
Trotzdem hat jede der einzelnen Internetseiten seine ganz eigenen Vor- und Nachteile. So ist zum Beispiel SchülerVZ für seine Sicherheit bekannt, die besonders auf Schüler abgestimmt ist. Allerdings ist es hier nicht möglich, Kontakt mit Menschen außerhalb von Deutschland aufzunehmen, wie es jedoch der Fall bei Myspace und Facebook ist.
Psycho-Tests und Apps
Und damit man nicht nur die Verbindung zu Freunden pflegen, sondern auch Spaß haben kann, bietet jedes Netzwerk dazu individuelle Möglichkeiten. Zum Beispiel verschiedene Psycho-Tests bei Facebook, die Charts, Musik bei Myspace oder auch (wie bei SchülerVz) Apps, die alle möglichen Spiele und Extras kostenlos zur Verfügung stellen.
Bei der Frage, welchem Netzwerk man beitreten möchte, sollte man sich über die folgenden Dinge Gedanken machen. Steht für jemanden im Vordergrund, seiner Kreativität in seiner Profilgestaltung freien Lauf zu lassen, ist Myspace wohl die beste Wahl. Möchte man einfach nur ein paar Nachrichten verschicken ohne die ganzen Tests und das Zubehör, wäre wohl SchülerVZ passender. Da diese Plattform allerdings nur für Schüler vorhergesehen ist, gibt es noch zwei weitere Verzeichnisse, wie StudiVZ (für Studenten) oder MeinVZ für jedermann.
Jede Website hat einen eigenen „Slang“
Jedoch sind diese Verzeichnisse nur national gültig, das heißt, wenn man Verwandte in Shanghai hat, wäre es günstiger, sich bei Facebook oder Myspace anzumelden. Jede Website hat einen eigenen „Slang“: Bei SchülerVZ heißt „grüßen“ zum Beispiel „gruscheln“, bei Myspace und Facebook „anstupsen“.
Das ist nur ein geringer Ausschnitt der vielen verschiedenen Fähigkeiten dieser Internetseiten. Aber sollte sich nicht jeder selbst einen eigenen Eindruck von diesen unglaublich weit verbreiteten Internetgemeinden verschaffen?
Annika Meidenstein, Alicia Seethaler, Famke Lang und Nora Landmesser, Klasse 8b, Clara-Schumann-Gymnasium, Holzwickede

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